Stadtarchiv Althofen

Stadtarchiv Althofen am Salzburger Platz

Ausgewählte Archivalien und kleine Beiträge

Mit 13 Ansiedlungen namens Aich, eine davon bei Althofen, ist Aich der beliebteste Kärntner Ortsname,1 und er erscheint zusätzlich noch in elf zusammengesetzten Ortsnamen wie beispielsweise Siebenaich oder Bernaich.2 Der Name leitet sich vom Baumnamen Eiche ab,3 und er bedeutet Siedlung bei der Eiche / bei den Eichen.

 


Blick von Aich Richtung Althofen 1955 [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitales Archiv, Slg. A. Knafl]

 

Mittelalter

 

953 schenkte König Otto I. dem Salzburger Bischof ein Gut im Krappfeld,4 womit auch das Gebiet um Aich an Salzburg kam.

 

1074 wurde Aich bei Althofen erstmals im Zuge einer Beschreibung der Ausdehnung des „Zehent Krappfeld (Chraphfelde)“, die in einer Handschrift aus dem 13. Jahrhundert überliefert ist, als „villula Eich“ urkundlich erwähnt.5 Eine villula, die lateinische Verkleinerungsform von villa,6 mag zu dieser Zeit vielleicht schon einen aus einem ursprünglichen Gutshof entstandenen Weiler bezeichnet haben.7 1167 war Aich jedenfalls ein Weiler, denn in einem Schenkungsbrief aus diesem Jahr, der in einer Abschrift aus dem 13. Jahrhundert überliefert ist, werden „bei Aichen fünf Huben“ erwähnt,8 sodass man damals von mindestens fünf von einem Fronhof abhängigen Bauernhöfen ausgehen kann.9

 

Im zwölften Jahrhundert entstanden, wenn man den Historikern Jaksch u. Wutte folgt, die Gerichtsbezirke Burgfried Althofen und Landgericht Althofen,10 und Aich lag an deren Grenze, wie die um 1360 entstandene und somit älteste Beschreibung des Burgfrieds Althofen belegt. Dort heißt es: „Der Burgfried von Altenhofen reicht bis an die Linde bei Aych“.11 Diese alte Grenze hat sich bis heute erhalten, denn 1829 errichtete man die Katastralgemeinde Althofen12 entlang der Grenzen des alten Burgfrieds.13

 

1434 ist in Aich eine Gastwirtschaft bezeugt, denn ein Brief aus diesem Jahr überliefert, dass „Osswalt […] von Chrumpenfeld (Krumfelden)“ eine „Tafern“, die „zu Aych und Altenhoven gelegen ist“, betrieb.14 Das Gasthaus mag dasselbe sein, das noch im Jahr 1500 bezeugt ist.15

 

Exkurs: Die Gastwirtschaften in Aich

 

1683 gab es in Aich einen Hof namens Wirt, der diesen Namen 1643 noch nicht trug,16 wie es die Protokolle der Burgfriedbereitung, also des feierlichen Umzugs der Bevölkerung entlang der Grenzen des Burgfrieds, belegen.17 Besitzer des vulgo Wirt von 1683 war wohl der im Protokoll erwähnte „Adam Liegl, Wirt zu Aich“.18 1703 war „Georg Mayr Wirt zu Aich“, wie es in der zeitgenössischen Beschreibung der Feuerstätten heißt.19 1829 war laut Franziszeischen Kataster Joseph Wippaunig sowohl Besitzer des vulgo „Wirth“ in Aich als auch des benachbarten „Hanselbauer“.20 Ob Wippaunig auch ein Gasthaus betrieb, kann ich aufgrund der mir bekannten Quellen nicht entscheiden. Dass aber um 1680 ein Gasthaus in Aich bestand, ist aus meiner Sicht wahrscheinlich, denn der Vulgarname Wirt leitete sich meiner Meinung von einem Gewerbe und nicht einem Besitzernamen ab, da in den Althofener Kirchenbüchern, die teilweise bis 1635 reichen, kein Familienname Wirt überliefert ist. Seit 1867 wurde in Aich aber jedenfalls wieder eine Gastwirtschaft betrieben, und diesmal für die nächsten 135 Jahre. Denn 1866 erwarb Johann Rappl (1842 – 1883)21, Kammerdiener des Baron Oskar Dickmann,22 die mit vulgo Wirt vereinigte Hanselbauerhube,23 und spätestens seit dem Jahr 1867 betrieb er dort eine Gastwirtschaft.24 Das nunmehr als vulgo Rappl bezeichnete Gut wurde 1900 von der Familie zwar verkauft,25 der Vulgonamen überdauerte den Besitzerwechsel aber zunächst. Erst als im Jahr 1908 Ida Jonke (1869 – 1934),26 die Tochter des Johann Rappl,27 die Wirtschaft zurückkaufte, wurde der Hof zum Gasthaus Jonke beziehungsweise vulgo Jonke.28 Der Vulgoname blieb bis heute, wie die Bushaltestelle „Treibach-Althofen Aich Gasthaus Jonke“ zeigt. Und dies obwohl seit 1957 die Familie Jonke nicht mehr im Besitz des Anwesens war,29 und das Gasthaus 2002 geschlossen wurde.30

 

Frühe Neuzeit

 

Für 1613 ist aus meiner Sicht die erste vollständige Beschreibung der Höfe im zum Burgfried Althofen gehörigen Teil Aichs überliefert. Im Protokoll der damaligen Burgfriedbereitung heißt es: Die Grenze des Burgfrieds zum Landgericht Althofen laufe „nach und mitten durch das Dorf zu Aich, und sein der Paintter, Wäschl, Persch im Burgfried“.31

 

1683 protokollierte man anlässlich einer Burgfriedbereitung alle Höfe in Aich: Die Grenze zum Landgericht Althofen laufe „mitten durchs Dorf zu Aich, alda der Hainrich und Holzer auch die abgekommene Perschenhube, Föstl und Schusterkeusche im Landgericht, der Wirt, Pusy und Persch aber im Burgfried liegen“.32 Vulgo Bussi ist meiner Meinung somit der älteste noch in Gebrauch befindliche Vulgarname in Aich. Vulgar- oder Vulgonamen sind die gemeinhin (lat. vulgaris / vulgo; dt. insgemein) verwendeten Haus- oder Hofbezeichnung, die sich von der Lage, dem dort ausgeführten Gewerbe, vor allem aber von den Vor- oder Familiennamen33 ehemaliger Besitzer ableiten.34 In seiner Studie über Vulgonamen in Pitschgau und Bischofegg kam der Archivar Pichler zu dem Schluss, dass Vulgarnamen „in der Mehrheit einfach die Namen der Besitzer während der zweiten Hälfte des 17. Jh. weitertragen“.35 Dieses Muster lässt sich auch bei vulgo Bussi beobachten, denn einerseits hieß 1643 der Hof wohl noch vulgo Wäschl (jedenfalls nicht Bussi),36 anderseits ist 1683 ein „Simon Pusi“ aus Aich explizit als Burgfrieduntertan bei der Burgfriedbereitung genannt.37 Zwanzig Jahre später wurde der Hof als „Pussihube“ bezeichnet, obwohl der damalige Eigentümer Valentin Götzhaber hieß,38 der Vulgarname hatte sich also verfestigt. Götzhaber war damals auch Eigentümer der Perschenhube, wodurch die beiden Huben bis spätestens 1829 zu vulgo Bussi verschmolzen.39

 

19. Jahrhundert

 

1806 kamen die Salzburger Besitzungen in Kärnten an Österreich,40 und somit auch Aich.

 

1829 wurden im Franziszeischen Kataster, auf dessen Grundlage sich die heutigen Grundbücher entwickelten, erstmals alle Bauparzellen in Aich mit dazugehörigen Besitzern und Vulgarnamen verzeichnet.41 In diesem Jahr werden gleich viele Häuser verzeichnet wie bei den Burgfriedbereitungen von 1613, 1643 und 1683, wobei sich aus meiner Sicht die Vulgarnamen folgend geändert haben:42

 

1829 1683 1603 / 1643
Zimmermann Schusterkeusche --
Mauerer Föstl --
Holzer* Holzer --
Mente* Perschenhube --
Hanselbauer** Hainrich --
Pussi Pusy und Persch Wäschl und Persch
Wirth Wirt Paintter
*Um 1880 im Grundbuch KG Töscheldorf (KLA), EZ 4 mit „Holzer- oder Binderkeusche“ bezeichnet; heute vulgo Knafl.
** Heute vulgo Jonke

 

1850 kam jener Teil Aichs, der in der Katastralgemeinde Althofen lag, zur neu gebildeten Ortsgemeinde Althofen, der andere zur Ortsgemeinde Friesach.43 Seit 1865 versuchte Aich aber gemeinsam mit den Ortschaften Eberdorf, Krumfelden, Töscheldorf, Rabenstein und Muraniberg die „Einverleibung in die Ortsgemeinde und den Gerichtsbezirk Althofen“ zu erreichen, wie aus einem Bericht des Oberlandesgerichts Graz von 1870 zu entnehmen ist.44 Im März 1870 erklärten sich nun bei einer Versammlung alle erschienen Wahlberechtigten jener sechs Orte für die Abtrennung von Friesach und Zuweisung nach Althofen einverstanden.45 Und so wurde im Jänner 1873 aus den sechs Orten die „selbständige Steuergemeinde Töscheldorf“ gebildet, und am 29. Juli 1873 konstituierte sich anschließend „die durch die neugebildete Steuergemeinde Töscheldorf verstärkte Ortsgemeinde Althofen“, wie es im Gesetz heißt.46

 

Um 1850 wurde der Steinbruch in Aich in Betrieb genommen, denn 1851 findet sich erstmals die Bezeichnung „Aich Steinbruch“ in einem Kirchenbuch,47 1854 verunglückte der Steinbrecher Anton Jersche im Steinbruch.48 Im 20. Jahrhundert betrieb Alois Jonke (1876 – 1934)49 den Steinbruch bis in die 1930er, sein Sohn Alois (1906 – 1990)50 führte spätestens seit 1947 den Betrieb als „Sand- und Schotterwerke Jonke Alois“ bis in die 1960er weiter.51

 

Moderne

 

1900 wies die Volkszählung erstmals Bevölkerungszahlen für sowohl den Töscheldorfer als auch den Althofener Teil Aichs aus:52 Der Ort bestand aus acht Häusern mit 40 Einwohnern. Mit 58 Einwohnern wurde 1910 der Höchststand an Bevölkerung in Aich gezählt,53 2022 zählte der Ort noch zwölf Einwohner.54

 

Am 6. August 1914 erklärte Österreich Russland den Krieg aufgrund der „drohende Haltung Russlands im Konflikt der österreichisch-ungarischen Monarchie mit Serbien“ und weil Russland „infolge dieses Konfliktes […] die Feindseligkeiten gegen Deutschland eröffnet haben soll und dieses somit im Kriegszustand mit der genannten Macht sich befindet“, wie es in der offiziellen Note an Russland hieß.55 Mit der Eroberung weiter Teile des Kronlandes Galizien wenige Wochen nach Kriegsbeginn durch die russische Armee entstand eine große Flüchtlingswelle innerhalb der Monarchie.56 Auch nach Althofen kamen 240 ruthenische, also ukrainische Flüchtlinge aus Galizien,57 die für „wenige Wochen […] in Aich (Holzer) und Töscheldorf untergebracht wurden“, wie die Volksschulchronik für das Schuljahr 1914/15 festhielt.58 Alle bis auf „24 Flüchtlinge aus besseren Ständen“ wurden am 18. November 1914 ins Lager Wolfsberg überstellt, so der Kärntner Landbote.59 Im Aicher Lager starben in diesen Wochen laut Kirchenbüchern die Flüchtlinge Michael Olynik mit 60 an Herzlähmung, die 36-jährige Katharina Kohut an Lungentuberkulose, Maria Chodan erlitt eine Fehlgeburt.60 Vielleicht starben einige dieser Flüchtlinge auch noch später im Lager Wolfsberg, in das sie überstellt wurden. Denn während des dreijährigen Bestehens dieser Einrichtung, die zweitweise bis zu 7.500 Menschen gleichzeitig aufnahm, starben 903 Menschen.61

 


Kinderheim in Aich 1936 [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitales Archiv, Slg. A. Knafl]

 

Am 14. September 1924 wurde auf Betreiben der Katholischen Frauenorganisation in Aich „das Kinderheim mit eingebauter Kapelle“ geweiht, wobei „die gräfliche Familie Czosnowski [...] durch pachtweise Überlassung des alten Holzer-Hauses in Aich der KOF [Katholischen Frauenorganisation] entgegengekommen war“, wie das Kärntner Tagblatt berichtete.62 „Die Leitung des Hauses“, so die Zeitung weiter, sei „vier Kreuzschwestern anvertraut, an deren Spitze Schw[ester] Raimunda als Oberin“ stand.63 Bereits im Jänner des Jahres hatte man eine Nähschule eröffnet, zudem betrieb man eine Privatkrankenpflege.64 Für die katholischen Kreuzschwestern wurde das Kinderheim „ein Zentrum der Seelsorge für die Jungmädchen“, wie sie in ihrer Chronik festhielten.65 Am 2. Dezember 1938 wurde der Kindergarten „mit sofortiger Wirkung geschlossen, da […] nicht die Gewähr geboten ist, dass die Kinder im Geiste der NS [nationalsozialistischen] Weltanschauung erzogen werden“, wie es im entsprechenden Bescheid der GESTAPO (Geheimen Staatspolizei) hieß, demgemäß die behördliche Schließung durch den Bezirksschulrat am 7. Jänner 1939 erfolgte.66 Danach versorgten die Kreuzschwestern noch Kranke in Althofen,67 bis sie am 1. September 1939 Althofen endgültig verließen.68 Denn der ehemaligen Besitzerin des Hauses, der polnische Gräfin Maria Czosnowska (1873 – 1942)69 wurde ihr Besitz in Kärnten spätestens 1939 entzogen,70 weil sie den Nationalsozialisten aufgrund ihrer Vorfahren als Jüdin galt,71 obwohl sie eigentlich katholisch war.72 Czosnowska starb 1942 in Warschau.73 1950 wurde ihr ehemaliger Besitz an ihre fünf Kinder von der Republik rückgestellt.74

 

Günther Jannach (Juni 2024)

 

Anmerkungen

 

1: Nach Volkszählung v. 2021, S. 2 waren 2021 „die häufigsten Ortsnamen in Kärnten […] Aich (13-mal), Bach (11), Hart (11) und Dellach (9)“.
2: Volkszählung v. 2021.
3: Pohl 2019, s. v. Aich. Bereits im achten Jahrhundert ist nach Pfeifer et al. 1993, s. v. Eiche ahd. eih, eihha bezeugt, das dann zu mhd. eiche wurde.
4: MHDC III, Nr. 112.
5: Nach MHDC III, Nr. 408 verlief die westliche Grenze des Zehent Krappfeld „Richtung Rabenstein (Raminstein) abwärts bis zu dem kleinen Gut Aich (villula Eich) […] bis zur Grenze des Gutes Krumfelden (predium Chrumpelwe)“
6: Nach Tichy u. Schranzhofer 2023, S. 32 ist -ulus 3 eine von zwei Verkleinerungssuffixen im Lateinischen, die „sich an den Wortstamm eines Nomens“ fügen.
7: Gemäß Krawarik 2002, S. 110 u. 2012, S. 174 war „der Althof, womit eine curtis, eine villa oder manchmal auch ein predium gemeint sein kann, […] die typische Besiedlungsform“ für die „Masse der Siedlungen“ im Frühmittelalter. Aus der Aufteilung oder Auflösung des Althofes entstanden nach Krawarik 2012, S. 174 im Laufe des Mittelalters Dörfer und Weiler.
8: MHDC III, Nr. 1103.
9: Gemäß Hägermann 2006, S. 391 organisierte bei einem mittelalterlichen Fronhofverband der Herrensitz alle anfallenden Arbeiten „durch hauseigenes Gesinde […] sowie durch Tagesdienste und Fronden abhängiger Bauernhöfe“.
10: Nach Jaksch u. Wutte 1914, S. 7 erschienen im zwölften und 13. Jahrhundert die Bezeichnungen Gericht und Landgericht „für territoriale Gerichtseinheiten“. In einem Traditionsverzeichnis, also einem Verzeichnis von Übergaben (lat. traditio) von Gütern, wird gemäß MHDC III, Nr. 767 als Zeuge der Übergabe „Udalbert, Richter von Althenhoven“ genannt, der aus meiner Sicht um 1155 wohl Richter des Burgfrieds Althofens oder des Landgerichtes war. Der Kodex stammt nach Jaksch 1904, S. XLI aus dem 18. Jahrhundert, die Tradition selbst datierte Jaksch 1904, S. XLVIII, Anm. 1 ohne nähere Angaben mit „1151 – 1185“. Als Zeuge der Übergabe erscheint nun „Gotbert, Probst von Maria Wörth“, der nach MHDC III, Nr. 1047 spätestens im Mai 1162 verstarb, und der nach Pagitz 1960, S. 156 seit 1151 Probst war, weshalb ich diese Übergabe mit um 1155 datieren möchte. In der 1285 in Friesach ausgestellten Urkunde Sbg. DK AUR, Salzburg 25. August 1285 (HHStA) wird der „Landrichter Heinrich Umbeschaiden“ genannt, dem nach Jaksch u. Wutte 1914, S. 112 „vermutlich auch das Gebiet um Althofen unterstand“.
11: Sbg. Kammerbücher (HHStA), Bd. 6, fol. 9. Der Kodex enthält nach Böhm 1873, S. 127 „die amtliche Notiz ex 1397“, weshalb der Kodex in seiner Gesamtheit nicht später abgeschlossen wurde. Bei der im Kodex erhaltenen Burgfriedbeschreibung würde Kemper 2024 aufgrund der verwendeten Schrift „die Datierung auf 1350 – 1375 eingrenzen“ wollen, was zudem zur Sprache, bei der bestimmtes Vokabular „eher auf die frühe Phase des Frühneuhochdeutschen“ hinweist, passt.
12: 1829 wurde laut Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) das Bauparzellenprotokoll erstellt.
13: Nach Jaksch u. Wutte 1904, S. 113 stimme der Burgfried „mit den Grenzen der Katastralgemeinde Markt Althofen überein“. Das erkennt man aus meiner Sicht auch gut aus der Burgfriedbereitung v. 1613 (Stadtarchiv Althofen), denn die Grenze führte mitten durch den Hof des „Närisch Pauer“, „durch das Dorf am Dachberg“, durch den „Gleinhof“ hinab zur „Göritzen“. Errichtet wurde die Katastralgemeinde wohl um 1825, denn ihre Beschreibung im Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) datiert aus 1829.
14: AUR A 791, 9. Juni 1434 (KLA).
15: Eine Gastwirtschaft ist auch für das Jahr 1500 bezeugt, denn laut Kaufrechtsbestätigung v. 2. März 1500 (StA Admont) erhielt das Ehepaar Fürhang in diesem Jahr die Bestätigung, eine Taverne von Georg Stuelnigkh erstanden zu haben.
16: Die drei im Burgfried Althofen gelegenen Höfe werden in der Burgfriedbereitung v. 1643 (KLA) „Paintter, Wäschl [und] Persch“ genannt, in der Burgfriedbereitung v. 1683 (Stadtarchiv Althofen) hingegen „Wirt, Pusy und Persch“.
17: Nach Weiss 2018, S. 295 wurden die Grenzen eines Burgfrieds beritten, um ebendiese sichtbar zu machen, da der Burgfried sich im Laufe des Mittelalters typischerweise über die Mauern der Burg ausweitete, womit die Mauern als sichtbare Grenze verschwanden. Die Burgfriedbereitung waren feierliche Umzüge, wie die Burgfriedbereitung v. 1613 (Stadtarchiv Althofen) in Althofen zeigt, an der „der Marktrichter, der ganze Magistrat und die ehrsame Bürgerschaft, die im Burgfried wohnenden Gerichtsunterworfenen“, sowie Untertanen aus dem angrenzenden Landgericht teilnahmen.
18: Burgfriedbereitung v. 1683 (Stadtarchiv Althofen).
19: Feuerstättenverzeichnis v. 1703 (Stadtarchiv Althofen).
20: Nach Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) bestand vulgo Wirt bestand damals aus einem „Wohn- und Wirtschaftsgebäude samt Hof“ auf Parzelle 14 und einem weiteren „Wohngebäude“ auf Parzelle 15. Das Bauparzellenprotokoll Töscheldorf v. 1829 (KLA) weist noch Mathias Wippaunig als Besitzer von Hanselbauer in Aich 5 aus. Dieser verstarb aber nach lib. mort. Althofen, IV, fol. 42v im November 1825 „ledigen Standes“. 1829 war laut lib. matr. Althofen, II, fol. 74v Josef Wippaunig in Aich 5 „Besitzer der Hanselbauerhube“; jener Josef, dem nach Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) auch vulgo Wirt gehörte. Das mag nicht wundern, denn Matthias wurde laut lib. bap. Althofen, II, fol 4r im Jahr 1772 in Aich 5 als Sohn des Johannes Wippaunig geboren (der wohl dann der Namensgeber des Hanselbauer war), Josef gemäß lib. bap. Althofen, II, 24 r. im Jahr 1798 ebenfalls in Aich 5 als Sohn von Johanes Wippaunig geboren. Josef folgte also seinem Bruder nach.
21: Sein Geburtsdatum ist in lib. matr. Althofen, III, pag. 107 verzeichnet, sein Sterbedatum in lib. mort. Althofen, VI, fol. 55v.
22: Pfarrer Mayer bezeichnete Rappl in lib. matr. Althofen, III, pag. 107 anlässlich seiner Hochzeit 1866 als „Kammerdiener beim hochwohlgeborenen Franz Oskar Baron Dickmann und Besitzer der Hanselbauerrealität in Aich“.
23: Lauf Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 75 besaß Rappl die Bauparzellen Althofen 14 und Töscheldorf 4 u. 5, also nach Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) den ehemaligne vulgo Wirt und vulgo Hanselbauer.
24: Pfarrer Mayer bezeichnete Rappl im Jahr in lib. Bap. Althofen, VI, pag. 328 im Jahr 1869 als „Wirth und Realitätenbesitzer zu Aich“.
25: Laut Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 75 besaß 1900 Anton Stefanic das Gut, 1907 nannte die Kärntner Zeitung, 18. Mai 1907, S. 5 wohl die Pächterin „vulgo Rapplwirtin in Aich“, die Villacher Zeitung, 19. März 1908, S. 4 nannte 1908 den Hof „vulgo Rappl“.
26: Lebensdaten nach lib. matr. St. Peter am Kammersberg, 5, pag. 160 und lib. mort. Althofen, VIII. fol. 51.
27: 1898 heiratete nach lib. matr. St. Peter am Kammersberg, 5, pag. 160 „Ida Thersia Rappel, Mühle- und Sägerbesitzerin in St. Peter a[m] K[ammersberg] […], eheliche Tochter des […] Johann Rappel, gew[esener] Wirt und Realitätenbesitzer zu Aich, Pfarre Althofen“, Alois Jonke (1867 – 1936).
28: Im Jahr 1909 nennt der Arbeiterwille, 30. Juni 1909, S. 3 „das Gasthaus Jonke bei Aich in Althofen“. 1925 bezeichnete Pfarrer Reinsberger in lib. mort. Althofen, fol. 26 den Hof als vulgo Jonke.
29: Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 75.
30: Nach Gschwandner-Elkins 2023 schloss das Gasthaus Jonke „schließlich 2002 für immer seine Pforten“.
31: Burgfriedbereitung v. 1613 (Stadtarchiv Althofen). Die Beschreibung findet sich Wortgleich auch in der Burgfriedbereitung v. 1643 (KLA).
32: Burgfriedbereitung v. 1683 (Stadtarchiv Althofen).
33: Nach Koß 1995, S. 460 kommen „in Deutschland die Familiennamen im 12. Jahrhundert und sind im 15. Jahrhundert festgeworden“.
34: In ihrer Studie für die Katastralgemeinden Oberwald und Unterwald im Bezirk Voitsberg kam Bramreiter 1995, S. 44 zum Schluss, dass dort „für die Vulgonamengebung […] sehr häufig der Vor- und/oder Nachname eines früheren Besitzers herangezogen“ wurde, „Berufsbezeichnungen, gewerbliche Verhältnisse oder Lagebezeichnungen“ und Mischformen „in einem geringeren Ausmaß“. Auch Pichler 1956, S. 84 kann in seiner lokalen Studie für den Pitschgau und Bischofegg zu dem Schluss, dass „die Masse“ der Vulgonamen auf einen Besitzernamen zurückgehen.
35: Pichler 1956, S. 74. Nach Pichler 1956, S. 74 spiegeln die Vulgarnamen typischerweise deshalb die Besitzernamen wider, weil sie „bestimmend für die grundherrschaftliche Verwaltungspraxis“ wurden, da der Vulgarname als dauerhafter und eindeutiger Bezeichner für ein abgabepflichtiges Gut verwendet werden konnte.
36: Burgfriedbereitung v. 1613 (Stadtarchiv Althofen). Aus meiner Sicht wurden die Höfe in einer geografischen Ordnung aufgezählt, weshalb vulgo Pusy von 1683 dann vulgo Wäschl von 1603 und 1643 entspreche. Jedenfalls aber heißt der Hof anders, da vulgo Pusy zuvor nicht vorkommt.
37: Die Burgfriedbereitung v. 1683 (Stadtarchiv Althofen) wurde unter anderem mit „Adam Ligl, Wirt zu Aich, auch mit den anderen Burgfriedunterthanen Simon Pusi und Georg Mori an der Perschenhube zu Aich“ bestrittem, weshalb aus meiner Sicht Simon Pusi wohl der Namesgeber des Vulgarnamen ist.
38: Im Feuerstättenverzeichnis v. 1703 wird „Vallentin Gezhaber zu Aich an der Perschenhube der Kirche zu Althofen Unterthan, der gleiche an der Pussihube dem Kais. Hof Spittal zu St. Veit Unterthan“ genannt.
39: Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA).
40: Nach Hermann 1843, S. 56 wurden die Herrschaften Salzburgs im „Jänner 1806 in Staatsherrschaften verwandelt“.
41: Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) u. Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Töscheldorf v. 1829 (KLA).
42: Aus meiner Sicht liegt den Beschreibungen in den Burgfriedbereitungen eine geographische Ordnung entlang des Weges zugrunde.
43: Bis September 1850 konstituierte sich gemäß Klagenfurter Zeitung, 24. September 1850 die Ortgemeinde Friesach, Althofen spätestens im Oktober, wie eine Anzeige im Klagenfurter Zeitung, Amtsblatt, 31. Oktober 1850 zeigt.
44: Lattermann 1870.
45: Lattermann 1870.
46: Knt. LGBl. 1873, Nr. 35.
47: lib. mort. Althofen, V, fol. 151v. Im Franz. Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen v. 1829 (KLA) ist der Steinbruch noch nicht verzeichnet.
48: lib. mort. Althofen, V, S. 173.
49: Lebensdaten nach lib. matr. St. Peter am Kammersberg, 5, pag. 160 und Kärntner Zeitung, 9. September 1936. S. 3.
50: Lebensdaten nach lib. bap. St. Peter am Kammersberg, G, pag. 65.
51: Die Familie Jonke kam laut Villacher Zeitung, 19. März 1908, S. 4 im April 1908 aus der Steiermark nach Aich, wo Ida Jonke laut laut Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 75 vulgo Rappl gekauft hatte. 1909 ist der Steinbruch Jonke in Aich im Kärntner Landbote 1909, 10. Juli 1909, S. 7 erstmals bezeugt. In Kleinmayrs Amts- und Adressbuch 1923, 1930 u. 1935 s. v. Aich wurde der Schotterbetrieb angeführt, in Kleinmayrs Amts- und Adressbuch 1937 fehlt er. Im Hutterns Amts- und Adressbuch v. 1947 s. v. Aich, sowie im Herolds Adressbuch 1950, 1950, 1955, 1960 s. v. Aich wurden die „Sand- und Schotterwerke Jonke Alois“ angeführt, in Herolds Adressbuch 1965 nicht mehr.
52: Volkszählung v. 1900, S. 62 f.
53: Volkszählung v. 1910, S. 29.
54: Bevölkerung v. 2022.
55: Die Note wurde u. a. in der Zeitung Freie Stimmen, 7. August 1916, S. 1 gedruckt.
56: Bereits im August 1914 flüchteten aus Lemberg und Ostgalizien nach Klösch 2013, S. 14 ff. „mehrere 100.000 Ruthenen (Ukrainer), Polen und Juden […] in andere Landesteile der Monarchie“, bis Mitte Oktober wurde in Wolfsberg ein großes Lager errichtet, in dem bis zu über 7.000 Ruthen untergebracht wurden.
57: Der Kärntner Landbote, 21. November 1914, S. 7 bezifferte die Anzahl der Flüchtlinge mit 240. Dass die Flüchtlinge Ruthenen waren, erschließt sich einerseits daraus, dass nach Klösch 2013, S. 14 in Wolfsberg eben ein Lager für Ruthenen eingerichtet worden war, wohin auch die Flüchtlinge aus Aich kamen. Andererseits waren alle in Aich verstorbenen Flüchtlinge griechisch-katholischen Glaubens, wobei nach Sembratowycz 1904, S. 27 „griechisch-katholisch […] in Gallizien nur die Ruthenen“ waren.
58: Volksschulchronik Althofen (VS Althofen).
59: Kärntner Landbote, 21. November 1914, S. 7. Dass die Flüchtlinge Ruthenen waren, erschließt sich einerseits daraus, dass nach Klösch 2013, S. 14 in Wolfsberg eben ein Lager für Ruthenen eingerichtet worden war, wohin auch die Flüchtlinge aus Aich kamen. Andererseits waren alle in Aich verstorbenen Flüchtlinge griechisch-katholischen Glaubens, wobei nach Sembratowycz 1904, S. 27 „griechisch-katholisch […] in Gallizien nur die Ruthenen“ waren.
60: lib. mort. Althofen, VII, fol. 96 f.
61: Nach Klösch 2013, S. 16 bestand das Lager zwischen Herbst 1914 und Herbst 1917, wobei im Jänner 1915 7.350 Flüchtlinge im Lager lebten, darunter 600 Kleinkinder. Gemäß Klösch 2013, S. 20 gab es „laut Matrikenbuch […] von September 1914 bis September 1917 im Flüchtlingslager 906 Strebefälle, 238 Geburten und zwei Heiraten“.
62: Kärntner Tagblatt, 5. Oktober 1924, S. 7. Vulgo Holzer war laut Grundbuch KG Töscheldorf (KLA), EZ 1 u. 4 seit 1912 in Besitz der polnischen Gräfin Maria Colonna Czosnowska.
63: Kärntner Tagblatt, 5. Oktober 1924, S. 7.
64: Fritz 2005 (Stadtarchiv Althofen) paraphrasierte in ihrem Schreiben die Chronik.
65: Chronik der Kreuzschwestern in Aich, zit. nach Fritz 2005 (Stadtarchiv Althofen).
66: GESTAPO Klagenfurt: Bescheid II 5231/38, Klagenfurt 2. Dezember 1938 und Bezirksschulrat; Bescheid 16 A -3/1 zit. nach Fritz 2005 (Stadtarchiv Althofen).
67: Die Nähschule musste nach Fritz 2005 (Stadtarchiv Althofen) schon zuvor geschlossen werden, man betrieb am Ende nur noch die Privatkrankenpflege.
68: Nach Kärntner Volkszeitung, 9. September 1939, S. 9 hatten „die Kreuzschwestern, die [..] in Aich bei Althofen ansässig waren, [...] am 1. September die Gemeinde Althofen verlassen“.
69: Laut lib. mort. Hl. Alexander in Warschau, fol. 56r, 331 wurde Maria Katarzyna Dorota Czosnowska 1873 geboren und starb am „am fünften März Neunzehnhundertzweiundvierzig […] in Warschau in der Matejki-Straße“. Für die Transkription der Matrikel möchte ich mich bei Don Robert Jamróz, Pfarrer von Glödnitz, herzlich bedanken.
70: Laut Kärntner Volkszeitung, 9. September 1939, S. 9 sei „das Gut Töscheldorf bei Althofen, das bisher Besitz der polnischen Gräfin Czosnowska gewesen ist, [...] vor einiger Zeit durch Tausch in den Besitz des aus Polen ausgewiesenen Volksdeutschen Konrad v. Gierke übergegangen“. Was hier getauscht worden sein soll, konnte ich nicht nachvollziehen. Gierke war jedenfalls nie grundbücherlicher Besitzer der Czosnowska’schen Güter, denn diese gingen laut Grundbuch KG Töscheldorf, EZ 4 im Juli 1940 „aufgrund des Ansuchens der GESTAPO v[.] 19. 7. 40 II B 1153/39“ an diese selbst. Die Arisierung des Besitzes wurde nach dem Krieg anerkannt, denn laut Rückstellungsbescheid v. 1950 (KLA) wurden die Güter an die Kinder der Gräfin aufgrund des sogenannten Ersten Rückstellungsgesetzes (StGBl. 1945, Nr. 10) rückgestellt. Dieses Gesetz setzte voraus, dass jemanden „Vermögenschaften und Vermögensrechte [...] aus sogenannten rassischen, aus nationalen oder aus anderen Gründen […] im Zusammenhange mit der nationalsozialistischen Machtübernahme entzogen worden“ waren.
71: Nach den Nürnberger Gesetzen (Dt. RGBl., 1. Verordnung 14. November 1935) konnte „ein Jude […] nicht Reichsbürger sein“, und Jude oder Jüdin war „wer von ein oder zwei der Rassen nach volljüdischer Großelternteilen abstammt“, wobei als „volljüdisch […] ein Großelternteil ohne weiteres [galt], wenn er der jüdischen Religionsgemeinschaft angehört hat“. In Österreich hatte bis Ende Juni 1938 laut GBlÖ 1938, Nr. 102 „jeder Jude“ gemäß der Nürnberger Gesetze „sein gesamtes in- und ausländisches Vermögen […] anzumelden und zu bewerten“, wobei die Verordnung auch „Juden fremder Staatsangehörigkeit“ betraf. So findet sich auch gemäß Steiner u. Kucsera 1992, S. 39 unter Zahl 61741 Czosnowskas Vermögen in den Akten der Vermögensverkehrststelle; jener Einrichtung, die nach Fink 1992, S. II unter den Nationalsozialisten zur Erfassung des jüdischen Vermögens eingerichtet wurde.
72: Im Gotha 1905, S. 435 wurde die Familie als „evangelisch und katholisch“ bezeichnet, Maria Czosnowskas Tod wurde in einer katholischen Matrikel festgehalten, nämlich lib. mort. Hl. Alexander in Warschau, fol. 56r, 331.
73: lib. mort. Hl. Alexander in Warschau, fol. 56r, 331.
74: Rückstellungsbescheid v. 1950 (KLA).

 

Quellen und Literatur

 

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Böhm 1873 = Böhm, C.: Die Handschriften des kaiserlichen und königlichen Haus-, Hof- und Staatsarchivs, Wien 1873.
Bramreiter 1995 = Bramreiter, S.: Geographische Aspekte der Flur- und Vulgonamenerhebung – Beispiel der Katastralgemeinden Oberwald und Unterwald im Bezirk Voitsberg. In: Blätter für Heimatkunde, Graz 1995, S. 30 – 50.
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Burgfriedbereitung v. 1643 (KLA) = Kärntner Landesarchiv AT-KLA 86-27 Su: Markt Althofen, Burgfriedsgerechtigkeit, fasc. 5, fol. 15 – 16.
Burgfriedbereitung v. 1683 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Amberger, E.: Regesten der Burgfriedsgerechtigkeit, Mappe 13 = Kärntner Landesarchiv AT-KLA 86-27 Su: Markt Althofen, Burgfriedsgerechtigkeit, fasc. 5, fol. 7 – 12.
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Weiss 2018 = Weiss, N.: Städte und Märkte. In: Pferschy, G. (Hg.): Die Steiermark im Spätmittelalter, Wien 2018, S. 289 – 330.

Buchveröffentlichung

 

Im Oktober 2023 veröffentlichten wir unsere ersten zwölf Blogs als 62 Seiten starkes Buch „Matucaium – Beiträge des Stadtarchivs Althofen zur Geschichte Althofens“ beim Verlag Ploder, erhältich um 20 Euro bei Buch-Papier-Basteln-Spielwaren Schöffmann in der Kreuzstraße 24, 9330 Althofen oder bei Günther Jannach unter gjannach@edu.aau.at.

Buchreihe Matucaium

Die um 1310 erbaute Burg  Althofen (Fronfeste)

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Seit 2008 macht es sich der gemeinnützige Verein Stadtarchiv Althofen zur Aufgabe, die noch erhaltenen Dokumente zur Geschichte der Stadtgemeinde Althofen zu sammeln, zu ordnen, zu digitalisieren und auf diese Weise zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Stadtarchiv Althofen steht zudem der Bevölkerung als Anlaufstelle für historische und familiengeschichtliche Fragen zur Verfügung.
Getragen und unterstützt wird der Verein von Mitgliedern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Stadtgemeinde Althofen.

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Salzburger Platz 6

9330 Althofen

 

Obfrau Inge Lebl

albert.lebl@chello.at

Steinbogenbrücke von 1782 in Epritz

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