Stadtarchiv Althofen

Hornturm im Oberen Markt in Althofen

Ausgewählte Archivalien und kleine Beiträge

Der Annenturm galt schon vor über hundert Jahren als das Wahrzeichen Althofens, und er ist es bis heute geblieben.1 Nun gibt es aber sowohl über seine ehemalige Funktion als auch über seine Entstehungszeit unterschiedliche Thesen. Nach einem allgemeinen Teil möchte ich in diesem Blog diesmal einerseits der These nachgehen, ob der Turm einst ein Wehrturm oder Sitz eines hohen Beamten war. Andererseits soll die Frage geklärt werden, wann der Turm gebaut wurde. Denn hier erstrecken sich die Datierungsvorschläge über drei Jahrhunderte, von um 1000 bis um 1300. Am Ende hoffe ich überzeugend dargelegt zu haben, dass der Turm ein Wehrturm war, der als Teil der Befestigung im Jahr 1307 errichtet wurde.

 

Bergfried in Althofen
Abb.:1 Annenturm um 1920  [Quelle: Stadtarchiv Althofen, Datierung nach Bergmann 2020, S. 256, Abb. 40]

 

Beschreibung

 

Der Name Annenturm, wie der Turm heute offiziell bezeichnet wird,2 rührt von Anna Grobecker (1827 – 1908),3 einer früheren Besitzerin.4 Für sein heutiges, charakteristisches Aussehen ist seine 1957 errichtete hölzerne Aussichtsplattform verantwortlich,5 wodurch der Turm nach über 300 Jahren wieder ein Dach erhielt.6 Eigentlich war in der Plattform die Errichtung eines Cafés geplant,7 dazu kam es aber nie.8 Turm samt Aufbau werden heute zu Privatzwecken genutzt.9 Der im Grundriss knapp 11 x 11 Meter große, mit durchschnittlich 2,5 Meter dicken Mauern gebaute Turm war vor seiner Umgestaltung 1957 knapp über 20 Meter hoch (was seiner ursprünglichen Höhe entsprochen haben mag)10 und hatte vier, einst mit Holzdecken getrennte Geschoße.11 An der West- und an der Ostwand des Turmes befinden sich je zwei kleine Scharten, an der Nordseite ein sogenannter Hocheingang, also ein über dem Bodenniveau gelegenes Eingangstor. Die drei Fenster im oberen Bereich sind modern.

 

Funktion

 

Da der Turm nur vier schmale Lichtscharten besaß und keine Fenster, ist er aus meiner Sicht jedenfalls ein Wehrturm (in der Fachsprache Bergfried)12, der somit nicht für Wohn- oder Repräsentationszwecke genutzt werden konnte.13 Dass der Turm nun einst Sitz des Salzburgischen Amtmanns war, also des obersten Beamten im Salzburgischen Amtsbezirk Althofen,14 wie gelegentlich behauptet,15 scheint mir aufgrund dieser Charakteristik ausgeschlossen. Vielmehr wird dieser Amtssitz meiner Meinung das Gebäude vor dem Turm innerhalb der gemeinsamen Ringmauer gewesen sein, wo sich heute der Annenhof befindet; und die im 17. Jahrhundert bezeugte Bezeichnung „Amthofturm“ wird sich von eben jenem Amthof ableiten.16 Aus der Ringmauer kann man des Weiteren wohl auch schließen, dass der Turm bei seiner Entstehung als Vorwerk, also als Schutzbau vor der eigentlichen Befestigung gedacht war.17

 

Datierungsgeschichte

 

Für den Annenturm ist keine Bauinschrift oder Urkunde zur Errichtung überliefert, was meiner Meinung nicht wundert, da die Befestigung in Althofen früher aus zahlreichen Türmen bestand, somit der Annenturm aus meiner Sicht nichts Besonderes innerhalb der Wehranlage war.18

 

1856 wagte der Klagenfurter Historiker Heinrich Hermann (1793 – 1865) aus meiner Sicht als erster eine Datierung. Für ihn wurde „der Turm zu Althofen, der noch fast unversehrt in das Krappfeld hinausschaut, um das Jahr 1300 erbaut“.19 Auch wenn Hermann nicht mitteilte, wie er zu diesem Schluss kam, lässt er sich leicht nachvollziehen. 1278 gestattet König Rudolf dem Salzburger Erzbischof, Althofen „mit Mauer, Wall und anderen Befestigungen nach Belieben“ zu umschließen.20 1307 bestätigte König Albrecht dieses Recht und erlaubte darüber hinaus, dass der Markt vom heutigen Untermarkt auf den Thomasberg verlegt werde.21

 

1895 bildete auch für Karl Baron Hauser (1821 – 1905), dem ehemaligen Konservator beim Denkmalamt,22 der Turm „einen integrierenden Teil der alten, von den Salzburger Erzbischöfen erbauten Festungswerke Althofens“, was aus seiner Sicht umso wahrscheinlicher war, da die „noch vorhandenen Festungsmauern aus ähnlichen Bruchsteinen ausgeführt sind“.23 Indirekt datierte Hauser den Turm so in das Jahr 1307, denn wie der 1315 verstorbener Erzbischof von Salzburg Weichard von Polheim berichtete, errichtete Erzbischof Konrad eben 1307 „auf dem Berg des Heiligen Thomas eine […] Befestigung“.24 Auch der Abt Johann von Viktring berichtete in seiner 1341 entstandenen Chronik, dass der Erzbischof nach der Zerstörung der Burg Rabenstein 1307 deren Bausteine „sogleich auf einen gewissen Hügel gebracht und dort der Bau einer Festung, Althofen mit Namen, begonnen“ wurde.25

 

1927 war für den bedeutenden St. Veiter Kunsthistoriker Karl Ginhart (1888 – 1971), auf dessen Arbeiten beispielsweise der Dehio Kärnten aufbaut, der Turm „ein Berchfrit [Bergfried] des 11. oder 12. Jahrhunderts.“26 Denn, so Ginhart weiter, der Turm „erscheint mit seinen schmalen Schießschlitzen […] sowie dem hochgelegenen rundbogigen Einsteigtor […] den Friesacher Berchfriten der Zeit um 1077 und 1124-30 nahe verwandt“, womit er die Gebhardskapelle und den Bergfried der Petersburg in Friesach meinte.27

 

1954 verfasste der Bauforscher Adalbert Klaar (1900 – 1981), nachmaliger Oberstaatskonservator im Bundesdenkmalamt,28 einen sogenannten Baualterplan der Gebäude des Oberen Marktes, in dem er für die dortigen Gebäude jeweils Kern und Fassade datierte. Für Klaar stammte der Turm aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.29 Wie Klaar aber zu dieser Einschätzung kam, ist mir nicht bekannt.

 

1968 datierte der Kunsthistoriker Siegfried Hartwagner (1916 – 2000), damals Kärntner Landeskonservator,30 den Bau des Turms aufgrund „der Steinfügung der Mauern“ in das 12. Jahrhundert, auch weil aus seiner Sicht die „Entstehungszeit durch archivalische Notizen nicht belegt“ sei.31

 

1973 setzte der Kärntner Burgenforscher Franz Kohla die im Jahr 953 erwähnte Burg, von der nur berichtet wird, sie sei „im Krappfeld gelegen“,32 mit jener in Althofen (also der Fronfeste) gleich, und sah den Turm als Erweiterung aus romanischer Zeit,33 also aus einer Zeit von um 1000 bis um 1300.34 Dies mag Kohla daraus abgeleitet haben, dass er den Annenturm in romanischer Mauertechnik errichtet sah.35 Und wohl deshalb deutete Kohla schließlich auch die Verlegung des Marktes von 1307 nur als „Aufnahme der Zivilsiedlung“ im Burgbereich.36

 

Insgesamt erstrecken sich also die Datierungsvorschläge über 300 Jahre, und diese Vielfalt spiegelt sich in den lokalgeschichtlichen Darstellungen Althofens bis heute wider.37

 

Datierung

 

Eigentlich möchte man meinen, dass die Datierung des Turms einfach ist: Weil

  1. erstens Türme Teile einer Befestigungsanlage sind und,
  2. zweitens der Obere Markt in Althofen 1307 befestigt wurde, wie Weichard von Polheim um 1310 berichtete,38

wurde der Annenturm 1307 errichtet.39

 

Dass der Turm älter wäre, geht nur auf Karl Ginhart zurück, der aufgrund der „schmalen Schießschlitzen […] sowie dem hochgelegenen rundbogigen Einsteigtor“ den Annenturm „nahe verwandt“ mit den älteren Bergfrieden in Friesach sah. Sieht man sich nun aber anstelle dieser beiden Merkmale (schmale Scharten und rundbogiges Eingangstor)40 ein anderes Merkmal der Türme an, nämlich das Mauerwerk, sind bereits die Friesacher Bergfriede für sich allein nicht „verwandt“. Denn für diese beiden Bergfriede stellten die Mittelalterarchäologen Martin Bitschnau und Gerhard Seebach fest, dass der eine als „kleineteilige[s] Schichtmauerwerk, partiell plattig abgeglichen, zum Teil aus versetzten Lagerfugen“ errichtet wurde, während der andere als „strenglagiges Sichtmauerwerk aus meist großwürfelig zugerichteten Bruchsteinen mit plattigen Einlassungen“ ausgeführt wurde.41 Und der Annenturm ist in keiner dieser Techniken erbaut, wie noch gezeigt wird.

 

Dass Karl Ginhart Unterschiede in der Mauertechnik nicht beachtete, darf nicht wundern, da die Idee, mittelalterliche Gebäude nicht nur nach Stilelementen, sondern auch aufgrund der Art des Mauerwerks zu datieren, erst in den 1980ern Platz zu greifen begann.42 Heute lässt sich auf eine Typologie an Mauerwerkstechniken zurückgreifen, die eine zeitliche Einordnung einzelner mittelalterlicher Mauerwerkstypen zulässt.43

 

Mittelalterliche Mauerwerkstechniken
Abb.:2 Mittelalterliche Mauerwerkstechniken  [Quelle: Guenther Jannach]

 

So zeigt die Cäcilienkirche in Untermarkt noch jenes romanische Mauerwerk aus schönen Quadersteinen,44 das für Zeit bis nach 1200 so typisch war.45 In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhundert begann die Gotik mit ihren Spitzbögen, vieleckigen Grundrissen und ihren Strebepfeilern in Kärnten die Romanik langsam abzulösen.46 In der Mauertechnik, in Kärnten erstmals zu sehen beim um 1260 errichteten Langhaus der Dominikanerkirche in Friesach,47 wurden nun nicht mehr schöne Lager, sondern Bruchsteine in 20 bis 50 cm hohen Schichtpaketen, sogenannten Kompartimenten, mit einer abschließenden schmalen Ausgleichslage aus plattigen Steinen oder Mörtel gemauert.48

 

Mittelalterliche Mauerwerkstechniken in Althofen
Abb. 3: Annenturm, Stadtmauer, Karner, Bergfried Friesach, Gebhardskapelle u. Cäcilienkirche (v. o. l. im Uhrzeigersinn)  [Quelle: Guenther Jannach]

 

In Althofen sieht man diese Technik aus meiner Sicht beim Karner am Friedhof, was die bisherige Datierung aufgrund der Wandmalereinen bestätigt.49 Der Karner mit seinem spitzbogigen Eingang und seinen rundbogigen Fenstern zeigt aber auch, dass der Übergang von romanischen zu gotischen Elementen fließend war, weshalb ein rundbogiges Eingangstor beim Annenturm kein zwingendes Indiz für ein romanisches Bauwerk ist.50 Mauertechnisch ist der Annenturm nun jedenfalls aus Bruchsteinen errichtet,51 und man erkennt aus meiner Sicht gut die gotische Kompartimentmauertechnik.

 

Da auch Burg und Stadtmauer laut dem Bauforscher Ronald Woldron und der Bauforscherin Christiane Wolfgang in eben jener Technik errichtet wurden,52 kann man hinsichtlich der Datierung des Annenturms folgendes festhalten:

  1. Aufgrund der Bruchsteinmauertechnik in Kompartimenten kann der Annenturm frühestens in die zweite Hälfte des 13. Jahrhundert datiert werden, wodurch die Datierungen bei Karl Ginhart, Siegfried Hartwagner und Franz Xaver Kohla aus meiner Sicht widerlegt sind.
  2. Da die Stadtmauer aufgrund der Befestigung von 1307 entstand, und der Annenturm in derselben Mauertechnik errichtet wurde, war aus meiner Sicht der Turm Teil der damaligen Befestigung und wurde ebenfalls 1307 errichtet.

 

Autor: Günther Jannach, September 2023

 

Anmerkungen

 

1: Schon Löhn-Siegel 1892, S. 245 nannte den Annenturm „das bedeutendste Wahrzeichen von Althofen“, Gollmann 1993, S. 55 bezeichnete ihn als das „Althofener Wahrzeichen“, und nach Heller 2020 gelte heute der Turm „als weithin sichtbares Wahrzeichen von Althofen“.
2: Die Bezeichnung hat sich heute aus meiner Sicht durchgesetzt, denn das Bundesdenkmalamt (Denkmalliste Kärnten 2023) führt den Turm heute als „Annenturm“. Gollmann 1993, S. 55 nannte den Turm noch schlicht „Bergfried, unter der Bevölkerung auch als ‚Annenturm‘ bekannt“. Auch der Dehio 2001, S. 12 setzte die Bezeichnung Annenturm noch unter Anführungszeichen.
3: Laut Grundbuch KG Althofen, EZ 32 erwarb Grobecker 1875 die Realität bestehend aus Turm und Haus. Letzteres ließ sie nach Löhn-Siegel 1892, S. 245 in ein „Schlösschen“ umwandeln und gab ihm dem Namen „Annahof“. Klaar 1956 datierte die neue Fassade ins Jahr 1880.
4: Grobecker selbst benannte nach Löhn-Siegel 1892, S. 245 ihr Anwesen „Annahof“, wodurch, wie Amberger 1959 wohl zu Recht annahm, der Name Anna bald danach auch auf den Turm überging.
5: Nach Amberger u. Rieder 1983, Nr. 24 ließ „die Familie Mardaunig […] 1957 eine Dachung anbringen“.
6: Das Haupturbarium von 1673/74, fol. 3 berichtet, dass die „Dachung“ des Annenturms „schon vor langer Zeit [vorlengsten] völlig abgekommen“ sei.
7: Die Neue Zeit 15. Mai 1959, S. 8 berichtete, dass in dem 1957 vom Gastwirt Mardaunig erworbenen Turm „in luftiger Höhe […] ein modernes Turmcafé im Entstehen“ sei. Der Zeitungsbericht basiert auf Amberger 1959.
8: Nach Gollmann 1993, S. 55 wurde das Projekt „wegen baulicher und finanzieller Probleme“ nicht realisiert.
9: Nach Gollmann 1993, S. 55 war der Turm zwölf Jahre lang in Gemeindebesitz, bevor er 1993 Privatbesitz wurde.
10: Die Höhe des Annenturms von 20 Metern ist bei weitem ausreichend, um als Bergfried zu gelten, da nach Krahe 2002a, S. 43 schon „14 m […] etwa die geringste Höhe [des höchsten Bergfrieds einer Burg] gewesen sein“ dürfte, gemessen vom Erdboden zum Boden des obersten Geschosses. Bei Valvasor 1688, S. 9 erkennt man beim Annenturm nur zwei Scharten pro Wand, weshalb aus meiner Sicht der Turm damals dieselbe Höhe hatte wie heute. Nun wird der bei Valvasor 1688, S. 9 noch zu sehende, viel höhere Bergfried der Burg im Haupturbarium von 1673/74, fol. 3 „Hoher Turm“ genannt. Ein solcher Name deutet aus meiner Sicht darauf hin, dass die restlichen Türme kleiner waren, da es eben einen hohen Turm gab. Insgesamt ist der Turm aus meiner Sicht daher in der ursprünglichen Größe erhalten.
11: Laut Mitt. d. Besitzers ist der Turm inklusive des knapp sieben Meter hohen Dachaufbaus 27 Meter hoch und misst 10,6 x 10,6 Meter im Grundriss. Nach Amberger 1959 weisen die Mauern „eine Stärke von 2 m 30 cm bis 2 m 70 cm auf“. Ginhart 1927, S. 31 hielt fest, „hölzerne Decken teilten die Geschoße ab“, von denen man „noch vier feststellen“ könne.
12: Nach Krahe 2002a, S. 43 ist die Bezeichnung Bergfried „wohl erst im 19. Jahrhundert entstanden“.
13: Türme waren nach Krahe 2002a, S. 43 „der Schwerpunkt der Verteidigung“ und konnten auch als „die letzte Rückzugsmöglichkeit für Verteidiger“ dienen. Kennzeichnend für die sogenannten Bergfriede war nach Krahe 2002a, S. 43 f. ein „Hocheingang, […] der nicht zu ebener Erde lag, sondern nur über eine hölzerne Leiter erreichbar war“, und dass sie „in aller Regel über schmale Scharten kümmerlich beleuchtet waren“. Ein Wohnturm besaß nach Krahe 2002b, S. 22 „hingegen Fenster, wenn auch in den meisten Fällen […] ziemlich kleine.“ Auch für Kohla 1962, Abb. 7a u. 7b war der Turm ein „Außenwehrturm“ beziehungsweise „Wehrturm“.
14: Salzburg verwaltete nach Dopsch 1983, S. 960 seinen Besitz um Friesach mittels „eigenen Amtleuten und deren Gehilfen“ über die „drei Ämter Friesach, Althofen und Hüttenberg“.
15: So schrieb Worofka 2023, S. 49, der Annenturm „war lange Sitz des Salzburgischen Amtmannes in Althofen“.
16: Das Haupturbarium von 1673/74, fol. 3 nennt den Turm „Amthofturm“ und beschreibt, dass innerhalb der den Turm einschließenden Ringmauer ein gemauertes Haus stand. Amberger 1959 folgerte daraus, dass in diesem Haus, dem späteren Annenhof, der ehemalige Sitz des Salzburgischen Amtmanns war. Da nach Klaar 1954 der Kern des heutigen Annenhofes aus dem 17. Jahrhundert stammt, mag der ehemalige Amthof in dem Vorgängergebäude untergebracht worden sein.
17: Auch Kohla 1973, S. 11 erkannte im Annenturm einen „Vorwerkturm“.
18: Schon Valvasor 1688, S. 8 merkte an, dass Althofen „etliche verfallene [zerrissene] Türme“ habe.
19: Hermann 1856, S. 2.
20: MHDC V, Nr. 340.
21: MHDC VII, Nr. 422.
22: Nach Jaksch 1906, S. 26 wurde Hauser 1883 zum Konservator der Zentralkommission [k. k. Zentralkommission zur Erforschung und Erhaltung der Kunst- und historischen Denkmale, dem Vorläufer des Bundesdenkmalamtes] für die I. Sektion (vorrömische und römische Periode) ernannt“, was er bis 1897 blieb.
23: Hauser 1895, S. 164.
24: cont. Weichardi a. 1307. Es war Weichard von Polheim, der nach Wachinger et al. 1999, Sp. 785 f. die Salzburger Annalen für die Jahre 1280 bis zumindest 1307 „fortführte oder fortführen ließ“.
25: Ioh. Vict., lib. cert. hist., III, 9. Nach Friedensburg 1888, S. viii wurde der Entwurf des Buches, „wie die Vorrede ausdrücklich angibt, im Jahre 1341 fertiggestellt“.
26: Ginhart 1931, S. 66.
27: Ginhart 1927, S. 31. Aus den Jahreszahlen und Ginhart 1930, S. 31 ergibt sich, dass Ginhart die bei Bitschnau u. Seebach, S. 88 als „Kapellenbau des 12. Jahrhunderts (sog. Gebhardskapelle)“ und „Kapellenbau ca. 1180 – 1230 (Bergfried)“ bezeichneten Bauwerke meinte.
28: Laut Architektenlexikon Wien arbeitete Klaar seit 1946 im Bundesdenkmalamt an den „Planaufnahmen für die Österr. Kunsttopographie“, 1958 wurde er zum Oberstaatskonservator ernannt.
29: Klaar 1954.
30: Hartwagner war nach Koller 2022, S. 141 von 1946 bis 1981 Landeskonservator von Kärnten.
31: Hartwagner 1968, S. 35. Kohla 1962, S. 241, Abb. 8 bezeichnete aus meiner Sicht erstmals die Mauertechnik des Annenturms als romanisch.
32: MHDC III, Nr. 112.
33: Nach Kohla 1973, S. 11 wurde die ursprüngliche Burg „in romanischer Zeit als Zwillingsanlage (Hauptschloss und etwa 300 m südlich davon errichteter Vorwerkturm) erweitert“.
34: Deuer u. Grabmayer 2008, S. 42 setzten den Beginn der Romanik in Kärnten „wenige Jahrzehnte nach der Schaffung des Herzogtums Kärnten […] im Jahr 976“ an; den Übergang zur Gotik sahen die Autoren fließend, beginnend im letzten Drittel des 13. Jahrhunderts, wobei romanische Elemente „zum Teil noch beträchtlich bis ins 14. Jahrhundert“ hinein Verwendung fanden.
35: Nach Kohla 1962, S. 241, Abb. 8 wäre die Mauertechnik ein „romanischer Mauerverband“.
36: Nach Kohla 1973, S. 11 wurde die Burg „im 13./14. Jahrhundert geschlossen befestigt und bei der Aufnahme der Zivilsiedlung zum […] Markt erhoben“.
37: Amberger 1959 und Amberger u. Rieder 1983, Nr. 24 folgten Adalbert Klaar. Gollmann 1993, S. 55, die die ganze Literatur zum Bergfried kannte, wie Gollmann 1993, Anm. 174 zeigt, entschied sich für das 12. Jahrhundert und folgte wohl Hartwagner. Adunka 2015, S. 20 entschied sich für die jüngere Datierung bei Karl Ginhart. Bergmann 2020, S. 256 setzte die Entstehungszeit ins „12. / 13 Jahrhundert“ und folgte damit entweder Franz Kohla oder dem Dehio 2001, S. 11 f., der den Annenturm nämlich einmal als „Bergfried“ aus dem 12. Jahrhundert einmal als „Annenturm“ aus dem 13. Jahrhundert bezeichnete. Worofka 2023, S. 49 folgte, wie zuvor Adunka 2015, S. 20, der jüngeren Datierung bei Karl Ginhart.
38: cont. Weichardi a. 1307. Nach Wachinger et al. 1999, Sp. 785 f. führte der 1215 verstorbenen Weichhard die Salzburger Annalen bis zumindest 1307 fort beziehungsweise ließ sie fortführen.
39: Ioh. Vict., lib. cert. hist., III, 9 überliefert zwar nur, dass man 1307 begann [incohare], Althofen zu befestigen. Das schließt aber nicht aus, dass man im selben Jahr zumindest Teile der Befestigung schon fertiggestellt hatte.
40: Dass der Eingang hochgelegen ist, darf nicht wundern, ist doch für Wehrtürme nach Krahe 2002a, S. 44 ein „Hocheingang obligatorisch“.
41: Bitschnau u. Seebach 1991, S. 89 u. 93.
42: Kühtreiber 2005, S. 188 sah „erste Ansätze zur systematischen Nutzung von Mauerwerksstrukturen als historische Quelle“ bereits in wissenschaftlichen Arbeiten um 1950; die „historische Bauforschung als moderne [historische] Teildisziplin“ bildete sich aber erst in den 1980ern heraus.
43: So lasse sich nach Kühtreiber 2022 zeigen, „dass sich zeitlich gut differenzierbare Änderungen in der Versatztechnik wie auch in der Auswahl und Bearbeitung von Baumaterial herausarbeiten lassen, die sehr gut für die Datierung von Bauten herangezogen werden können“.
44: Deuer u. Grabmayer 2008, S. 138 f. beschrieben das Mauerwerk als „roh bearbeitete[s] Quadermauerwerk in Mörtelbettung mit Strichfuge“, wodurch der Baubestand „sicher in die Zeit um 1200“ zurückreiche.
45: Nach Kühtreiber 2005, S. 197 sei „ab 1200 […] erstmals eine langsame Abkehr vom hochmittelalterlichen Quadermauerwerk hin zum Bruchsteinmauerwerk festzustellen“.
46: Nach Biedermann 2001, S. 20 werde „die Mitte des 13. Jahrhunderts […] grob gesagt für Kärnten als der Startpunkt für eine neue Epoche [die der Gotik] anzusetzen sein“. Allerdings, so Deuer u. Grabmayer 2008, S. 42, fanden romanische Elemente „zum Teil noch beträchtlich bis ins 14. Jahrhundert“ hinein Verwendung.
47: Nach Biedermann 2001, S. 26 lasse sich das Langschiff „der von Grund auf neu errichteten Kirche“ aufgrund der „Eckdaten 1251 (Grundkauf) und 1264 (Weihe der Allerheiligenkappel)“ bestimmen.
48: Die Beschreibung der gotischen Mauerwerksstruktur stützt sich auf Kühtreiber 2005, S. 200, für den sie „die charakteristische Mauerwerksstruktur des frühen Spätemittelalters“ war. Im Laufe des 14. Jahrhunderts steigerten sich die Kompartimenthöhen auf über einen Meter, so Kühtreiber 2005, S. 200 weiter.
49: Für Ginhart 1927, S. 40 stammten die noch vorhandenen Freskenreste des Karners aus der „zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts“.
50: Auch der Bergfried in Kollmitz, dessen Errichtung nach Fries u. Woldron 2012, S. 211 f. aufgrund dendrochronologischer Untersuchungen erst 1321 erfolgte, besaß noch einen rundbogigen Hocheingang.
51: Ginhart 1927, S. 31 nannte den Turm „in vorzüglichem Bruchsteinmauerwerk errichtet“.
52: Nach Woldron u. Wolfgang 2011, S. 9 prägt „auch Burg und Marktmauer des Oberen Marktes von Althofen“ eine Mauertechnik, bei der Mauern aus Bruchsteinen „in niederen Kompartimenten hochgezogen“ wurden. Im Detail zeige nach Woldron 2022, S. 136 u. Anm. 10 die „Marktmauer von Althofen ein moderneres, stärker ausgezwickeltes Mauerbild“ als beispielsweise die Stadtmauer von Bad St. Leonhard mit ihren „lagerhaft in niederen Kompartimenten“ errichteten Flusssteinen.

 

 

Quellen und Literatur:


Adunka 2015 = Adunka, R.: Geheinisse der Altstadt von Althofen, Althofen 2015.
Amberger 1959 = Amberger, E.: Bergfried von Althofen, Althofen 1959 = Stadtarchiv Althofen: Mappe F.
Amberger u. Rieder 1983 = Amberger, E. / Riegler, E.: Althofen–Treibach in alten Ansichten, Zaltbommel 1983.
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Bacher 1995 = Bacher, E.: Mittelalterliche Kunst in Kärnten In: Carinthia I, Klagenfurt 1996, S. 69 – 89.
Bergmann 2020 = Bergmann, P.: Althofen in Kärnten, Norderstedt 2020.
Biedermann 2001 = Biedermann, G.: Gotik in Kärnten, Wien 2001.
Bitschnau u. Seebach 1991 = Bitschnau, M. / Seebach, G.: Burg Petersberg. In: Kienzl, B. et al.: Die profanen Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Friesach, Wien 1991, S. 72 – 111.
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Dehio 2001 = Bacher, E. et al.: Dehio – Handbuch Kärnten, Wien 2001.
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Friedensburg 1888 = Friedensburg, W.: Einleitung. In: Johann von Viktring: Das Buch gewisser Geschichten, Leipzig 1888, S. v – xxiv.
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Ginhart 1931 = Ginhart, K.: Die Kunstdenkmäler des politischen Bezirkes St. Veit - Gerichtsbezirke St. Veit, Althofen u. Eberstein, Klagenfurt 1931.
Gollmann 1993 = Gollmann, S.: Althofen – Ein Markt wird zur Stadt, Althofen 1993.
Grundbuch KG Althofen = Grundbuch Gerichtsbezirk Althofen, Katastralgemeinde Althofen, Band I ff.
Hartwagner 1968 = Hartwagner, S.: Die Kunstdenkmäler der Gemeinde Althofen. In: Gemeinde Althofen (Hg.): 700 Jahre Markt Althofen, Althofen 1968, S. 31 – 41.
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Koller 2022 = Koller, M.: Echte und falsche Marmorinoputze an Baudenkmalen in Österreich vom 18. bis 20. Jahrhundert. In: Bindesdenkmalamt (Hg.): Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, Hft. 3, Wien 2022, S. 132 - 149.
Krahe 2002a = Krahe, F.: Burgen und Wohntürme des deutschen Mittelalters, Bd. 1, Stuttgart 2002.
Krahe 2002b = Krahe, F.: Burgen und Wohntürme des deutschen Mittelalters, Bd. 2, Stuttgart 2002.
Kühtreiber 2005 = Kühtreiber, T.: Handwerksgeschichtliche und ideologische Aspekte mittelalterlichen Mauerwerks am Beispiel Ostösterreichs. In: Melzer, W. (Hg.): Mittelalterarchäologie und Bauhandwerk = Soester Beiträge zur Archäologie 6, Soest 2005, S. 173 - 186.
Kühtreiber 2022 = Kühtreiber, T.: Ankündigung (Nicht immer) Unter Putz: Mittelalterliches und neuzeitliches Mauerwerk – Bautechnikgeschichtliche Quelle und Bedeutungsträger. In: Akademie der bildenden Künste (www.akbild.ac.at), URL: https://www.akbild.ac.at/de/institute/konservierung-restaurierung/veranstaltungen/vortrage-events/2022/material-transportiert-inhalt/not-always-under-plaster-medieval-and-modern-masonry-source-and-bearer-of-significance-in-the-history-of-building-technology, abgerufen August 2023.
Löhn-Siegel 1892 = Löhn-Siegel, A.: Durch das Kärntner Alpenland hinab zur Adria. In: Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung, Leipzig 1892, S. 241 – 244.
MHDC III = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, III, Klagenfurt 1904.
MHDC VII = Wießner, H. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, VII, Klagenfurt 1961.
MHDC V = Wießner, H. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, XI, Klagenfurt 1956.

Mitt. d. Besitzers = Mitteillung des Besitzers des Annenturms an G. Jannach, September 2023.

Valvasor 1688 = Valvasor, J.: Topographia archiducatus Carinthiae, Nürnberg 1688.
Wachinger et al. 1999 = Wachinger, B. et al.: Die deutsche Literatur des Mittelalters, Bd. 10, Berlin 1999 / 2010.
Woldron 2022 = Woldron, R.: Die Stadtbefestigung von Bad St. Leonhard. In: Geschichtsverein für Kärnten (Hg.): Bulletin, HJ. 2, Klagenfurt 2022.
Woldron u. Wolfgang 2011 = Woldron, R. u. Wolfgang, C.: Gmünd - Burg und Stadtbefestigung, Gmünd 2011 = Stadtarchiv Gmünd: Behältnis - R1-5-4 Vorne (Bücher) = Stadtarchiv Gmünd: Digitales Archivgut - https://catalog.stadtarchiv-gmuend.at/repositories/2/digital_objects/24.
Worofka 2023 = Worofka, C.: Althofen – Eine Zeitreise in Bildern. Althofen 2023.

Buchveröffentlichung

 

Im Oktober 2023 veröffentlichten wir unsere ersten zwölf Blogs als 62 Seiten starkes Buch „Matucaium – Beiträge des Stadtarchivs Althofen zur Geschichte Althofens“ beim Verlag Ploder, erhältich um 20 Euro bei Buch-Papier-Basteln-Spielwaren Schöffmann in der Kreuzstraße 24, 9330 Althofen oder bei Günther Jannach unter gjannach@edu.aau.ac.at.

Buchreihe Matucaium

Gnomenbrunnen am Salzburger Platz

Über uns

 

Seit 2008 macht es sich der gemeinnützige Verein Stadtarchiv Althofen zur Aufgabe, die noch erhaltenen Dokumente zur Geschichte der Stadtgemeinde Althofen zu sammeln, zu ordnen, zu digitalisieren und auf diese Weise zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Stadtarchiv Althofen steht zudem der Bevölkerung als Anlaufstelle für historische und familiengeschichtliche Fragen zur Verfügung.
Getragen und unterstützt wird der Verein von Mitgliedern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Stadtgemeinde Althofen.

Kontakt

 

Stadtarchiv Althofen

Salzburger Platz 6

9330 Althofen

 

Obfrau Inge Lebl

albert.lebl@chello.at

Kalvarienbergkirche

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Sitz: Salzburgerplatz 6, 9330 Althofen
Zustellanschrift: Güpferlingstraße 33/10, 1170 Wien 
ZVR: 844592267

Obfrau: Inge Lebl
Kontakt: albert.lebl@chello.at

Blattlinie
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Vereinszweck ist, die noch erhaltenen Dokumente zur Geschichte der Stadtgemeinde Althofen zu sammeln, zu ordnen, zu digitalisieren und auf diese Weise zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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