Stadtarchiv Althofen

Stadtarchiv Althofen am Salzburger Platz

Ausgewählte Archivalien und kleine Beiträge

Die Ortschaft Unterburg, bis 1997 offiziell ein Ortsteil von Althofen,1 im Westen vom Bundesschulzentrum und im Osten vom Höhenzug der Altstadt begrenzt, erhielt ihr heute typisches Aussehen mit den zahlreichen Einfamilienhäusern um 1980. Dies erkennt man einerseits am Vergleich der Luftbildaufnahmen aus den 1970ern und 1980ern,2 andererseits an der Vergabe von Straßennamen für Aufschließungsstraßen.3

 

Der wohl 1460 erstmals urkundlich erwähnte Ort4 bestand 1829 aus sechs Höfen.5 Zwei davon, das Kottowitz-Anwesen und der Helenenhof, erhielten um 1900 ihr heute charakteristisches Aussehen und sind somit wunderschöne Beispiele der Architektur des Späten Historismus in Althofen.

 


Unterburg um 1890 [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitales Archiv, Slg. R. Pichler / Ser. H. Auer]

 

Exkurs: Der Späte Historismus - Die Architektur um 1900

 

Seit den 1920ern nennt man jene Architektur, die die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts bis zum Ersten Weltkrieg prägte, Historismus.6 Diese Architektur verwendete Stilelemente der Vergangenheit wie beispielsweise aus Gotik, Barock oder Renaissance; sie nahm aber auch Anregungen aus der neuzeitlichen schweizerischen Bauernhausarchitektur auf, woraus sich der historistische Heimatstil mit seinen so typischen hölzernen Laubsägearbeiten bei der Fassadengestaltung entwickelte.7 Während man in der Blütezeit des Historismus, dem sogenannten Strengen Historismus (ca. 1850 – ca. 1880), versuchte, in einem einheitlichen Stil zu bauen, vereinte man in der Spätzeit (ca. 1880 – ca. 1914) auch bewusst Elemente unterschiedlicher Stile in einem Bauwerk.8

 

Kottowitz-Villa: Villa in späthistoristischer Stilvielfalt

 

Fährt man vom Westen auf der Unterburger Straße Richtung Unterburg, erreicht man als erstes die sogenannte Kottowitz-Villa (Nr. 26),9 die mit „1900 / Villa Juliana“ bezeichnet ist.

 


Kottowitz-Villa 2024 [Quelle: Stadtarchiv Althofen]

 

Die Villa war das vormalige Foirergut,10 das der Kaufmann Alois Kollinger (1832 – 1892) im Jahr 1881 erwarb.11 Kollinger hatte „sich aus kleinen Anfängen zu großer Wohlhabenheit emporgearbeitet“, war aber als „‘Schmutzian‘ [Geizhals] verschrien und seine Liebesaffären zählten nach Dutzender“, wie die Freien Stimmen berichteten.12 Und so hatte er auch mit seinen Wirtschafterinnen Kinder, wobei er einer von ihnen, Johanna Stocker (1844 – 1886)13 sogar ein Haus schenkte, wie die Zeitung weiter berichtete, denn – diesen Ausspruch sagte man ihm nach –„man muss für seine Wirtschafterin sorgen, damit man auf die alten Tage eine Pflege hat“.14

 

Aus dem Verhältnis von Alois Kollingers mit seiner Wirtschafterin Johanna Stocker entstammte Juliana Stocker (1877 - 1961)15, die 1898 schließlich das Foirergut als Erbe übernahm.16 Im selben Jahr heiratete sie den aus Gai bei Trofaiach stammenden Josef Hirn (1869 – 1941)17,18 damals „Werkskassier“ in Knappenberg,19 der nun in Althofen seine Karriere als selbständiger Baumeister begann.20 Hirn führte unter anderem 1909 den Bau der Volksschule in Raibl im Kanaltal aus,21 1912 den Bau der Schule in Althofen.22 So wird man aus meiner Sicht annehmen dürfen, dass Hirn für die Umbauarbeiten, und das Ehepaar als Bauherrn wohl für das Aussehen der Villa Juliana um 1900 verantwortlich war.23

 

Die Stirnseite mit der Aufschrift „1900 / Villa Juliana“ wird durch Holzdekor bei Fensterläden, Vordach und dem Fenstertrog bestimmt, weshalb die Fassade des Hauses aus meiner Sicht im historistischen Heimatstil gestaltet wurde. Gleichzeitig wurden die Dächer mit Giebeln kompliziert verschnitten, wie ein Vergleich mit einem Bild vor der Umgestaltung zeigt.24 Der nordöstliche, turmartig über das Dach ragende Erker ist nach Auskunft des Kunsthistorikers Wilhelm Deuer im Stil der Neo-Renaissance errichtet worden, am südwestlichen erkenne man aber, so Deuer, schon den Einfluss der der Wiener Seccesion, also des Jugendstils.25 Dieser Erker wurde auch erst später erbaut, denn auf einer 1909 gelaufenen Ansichtskarte erkennt man den einen Erker, der andere fehlt aber.26 Insgesamt ist die Villa aus meiner Sicht ein typischer Vertreter der späthistoristischen Villenarchitektur jener Zeit, die verschiede Stilelemente in einem Bau vereinte.27

 

1913 wurde Hirn als Deutschnationaler in den Gemeindevorstand gewählt, wozu er aufgrund der Gewichtung der Stimmen nach Steuerleistung beim damaligen Wahlrecht nur 13 Stimmen benötigte.28 Im Krieg übernahm Hirn die Geschäfte des Bürgermeisters Karl Rothenpieler, da dieser als Arzt im Krieg diente.29 Am 15. Mai 1918 übernahm Rothenpieler zwar wieder sein Amt,30 legte es aber im Dezember desselben Jahres aufgrund von „Kränklichkeit und berufliche[r] Überbürdung“ nieder, wie die Freien Stimmen berichteten.31 Hirn hatte inzwischen die Unterstützung im Gemeindeausschuss verloren und unterlag bei der Bürgermeisterwahl gegen Franz Fattinger mit zwölf zu drei Stimmen.32 Während der Gemeindeausschuss laut Freien Stimmen „hiermit ein ziemlich deutliches Urteil über die Tätigkeit des Herrn [Hirn] gesprochen“ hatte,33 hob der damalige Bezirkshauptmann Martin Fräss-Ehrfeld hervor, dass Hirn als „Leiter der Gemeinde die größten Verdienste um die Verpflegung erworben hat. Er versorgte die Leute fast reibungslos.“34 Letzteres stellten die Sozialdemokraten aber in Abrede, für die „die Lebensmittelversorgung [unter Hirn] sehr viel zu wünschen übrig“ gelassen hätte.35

 

Die Stimmung war aus meiner Sicht wohl vergiftet. So bezeichnete der Gemeinderat und stellvertretender Direktor der Teibacher Werke Ferstner den ehemaligen Vizebürgermeister Hirn 1919 „als den minderwertigsten Charakter unter allen Gemeindeausschussmitgliedern von Althofen und als den hinterhältigsten Menschen der Gemeinde“.36 Diese Stimmung mag das Ehepaar Hirn veranlasst haben, ihren Besitz zu verkaufen und Althofen für immer zu verlassen.37

 

Das Anwesen erwarb der in Salzburg geborene Guido von Kottowitz, Edler von Kortschak (1861 – 1939)38,39 um seinem kranken Kind eine gesündere Umgebung zu bieten.40 Kottowitz diente zuvor in der k. und k. Marine, nahm im Jahr 1900 auf dem Torpedoboot Zenta als Gesamtdetailoffizier (1. Offizier) an der Niederschlagung des Boxeraufstands in China teil,41 und wurde im Ersten Weltkrieg zum Linienschiffskapitän (Linienschiffe waren der größte Schiffstyp der Kampfflotte)42 ernannt.43 Das Anwesen blieb in Familienbesitz, wurde bis in die 1970er bewirtschaftet, und danach wurden die Gründe verkauft.44 1981 wurde „in Anerkennung der Verdienste von Frau [Elsa] Kottowitz45 für die Entwicklung des Marktes in Form der erforderlichen Baugrundbeistellung“ eine Straße Kottowitz-Straße benannt, wie dem Gemeindeprotokoll zu entnehmen ist.46

 

Der Helenenhof – Eine Villa im historistischen Heimatstil

 

Weithin sichtbar in Unterburg liegt der sogenannte Helenenhof (Kinskyweg 10).47 Der Name ist spätestens 1908 belegt,48 zuvor findet sich in den Quellen die Bezeichnung „Schallerhaus“, nach der ehemaligen Besitzerin Maria Schaller (1791 – 1866)49.50

 


Helenenhof 2024 [Quelle: Stadtarchiv Althofen]

 

Eine Fotografie des Bahnhofs, die zwischen 1867 und 1875 entstand,52 zeigt den Helenenhof vor dem Umbau. Auf einer 1896 gelaufenen Ansichtskarte erkennt man bereits, dass das Haus an der Rückseite erweitert wurde.53 Eine Ansichtskarten, die 1900 gelaufen ist,54 zeigt, dass dem Haus im Norden ein Trakt hinzugefügt und im Süden eine Veranda angebaut wurden, und dass rund 50 Meter südlich ein kleines, zweistöckiges Gebäude errichtet wurde. Letzteres diente einst, so wurde es laut heutigem Besitzer tradiert,55 als Unterstand für ein Kutschengespann, wobei sich im Erdgeschoss der Stall, im Obergeschoss der Platz für die Kutsche befunden haben soll. Auf einer 1903 gedruckten Ansichtskarte erkennt man einen weiteren Trakt, der im Norden an den nunmehrigen Mitteltrakt angeschlossen wurde.56 Ein Sparren des Dachstuhls des Haupthauses ist mit „CF 1886“ bezeichnet,57 womit sich der Umbau zur Villa in die Zeit zwischen 1886 und 1903 eingrenzen lässt. 1908 wurde der Helenenhof wie folgt beschrieben: „Neun beheizbare, möblierte Zimmer, Veranda, sämtliche nötige Nebenlokalitäten. Zier-, Obst-, Gemüsegarten, Wasserleitung, Haustelefon“.58

 

Die Umgestaltung des ehemaligen Schallerhauses fiel also in die Zeit der historistischen Heimatstilhäuser.59 Dass der Helenhof ein solches ist, zeigen aus meiner Sicht am deutlichsten die heute noch sichtbaren hölzernen, im Laubsägestil gehaltenen Faschen bei den Fenstern des Hauptkomplexes. Auch die Fachwerkfassade des Stallgebäudes zeigt meiner Meinung die historistische Architektur, denn mit Fachwerk wurde jedenfalls ein Stilelement des historistischen Landhausstils aufgriffen, da ja Fachwerkbauten bis dahin keine Tradition in Österreich hatten.60

 


Helenenhof um 1895  [Quelle: Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann]

 

Die Bezeichnung „CF 1886“ im Dachstuhl fällt in jene Zeit, als Gräfin Helene Starzenska (1840 – 1888)61 aus Gallizien das Haus besaß,62 weshalb der Umbau des Schallerhauses in ein „kleines Landhaus“, wie es einmal zeitgenössisch benannt wurde,63 aus meiner Sicht ihr zuzuschreiben ist. So ließe sich auch der Name Helenenhof erklären: So wie die Vorbesitzerin des Helenenhofes Anna Grobecker dem ehemaligen Amtshof, den sie 1875 erwarb und sich um 1880 umbauen ließ,64 den Namen „Annahof“ gab,65 so gab auch  Helene Starzenska ihrer Villa den Namen „Helenenhof“.

 

Dass Helene Starzenska die Villa bereits 1887 wieder an Anna Grobecker zurückverkaufte,66 mag mit dem Tod ihres Mannes, dem Reichstagsabgeordneten Graf August Starzenski (1836 – 1886) Ende Mai 1886 zusammenhängen,67 vielleicht aber auch mit ihrem eigenen Gesundheitszustand. Starzenska starb am 8. Oktober 188868 „nach langer schwerer Krankheit“, wie die Zeitung Kuryer Lwowski berichtete.69

 

1893 berichtete die Klagenfurter Zeitung, dass Anna Grobecker „eine nicht zu ihrem Hauptsitz gehörige Villa an Ilka Palmay verkauft habe“.70 Palmay (1859 – 1945) war eine damals bekannte ungarische Operettensängerin,71 die ein Jahr zuvor Graf Eugen Kinsky (1859 – 1939)72 ehelichte.73 In Althofen, ihrem „bescheidenen Kärtner Sommersitz“, wie Palmy die Villa bezeichnete, verbrachte das Paar acht Monate lang „wahrhafte Honigwochen“.74 Die Ehe hielt über 15 Jahre, 1908 reichte Eugen Kinsky die Scheidung ein, da „seine Frau gegen seinen Willen auf der Bühne wirkte“, wie die Neue Presse berichtete.75 Für Palmay hingegen war die Spielsucht ihres Mannes der Grund des Scheiterns der Ehe, denn ihr Mann „war wieder ganz und gar in den Bann des Spielteufels“ geraten, nachdem 1903 seine Mutter, die ihm „eine Zeitlang vom Kartenspiel zurückgehalten“ hatte, verstorben war.76 Spätestens seit 1908 wollte Palmay ihren Besitz verkaufen, wie eine entsprechende Anzeige belegt,77 1910 war die Villa laut Grundbuch nicht mehr in ihrem Besitz.78

 

Aus den in Ansichtskarten überlieferten Bildern des Helenenhofs lässt sich aus meiner Sicht schließen,79 dass das Ehepaar Kinsky das von Starzenska 1886 zum Helenenhof umgestaltete Schallerhaus zunächst um das Stallgebäude und die Veranda erweiterten. Später ließen sie den Nordtrakt errichten, aus dem sich ein altes Spieltischmöbel erhalten hat, das der heutige Besitzer wohl zu Recht als Spieltisch des Grafen Kinsky anspricht.80 Wem der Bau des Mitteltraktes zuzuschreiben ist, lässt sich anhand der mir bekannten Quellen nicht entscheiden.

 

An die ehemaligen Besitzerin Gräfin Helene Starzenska erinnert heute in Althofen der Name Helenenhof, an Gräfin Ilka Palmay-Kinsky die Straße zum Helenenhof, die seit 1968 Kinskyweg genannt wird.81

 

Günther Jannach (April 2024)

Günther Jannach Ergänzungen Helenenhof (15. April 2024)

 

Anmerkungen

 

1: Nach Nach Gschwandner-Elkins 2017 wurde das Anwesen von der Familie bis in die Letztmalig als Ortsteil wird Unterburg im Österr. Amtskalender 1997/98, S. 1047 angeführt.
2: KAGIS Luftbilder.
3: Die Vergabe von Straßennamen für Aufschließungsstraßen ist aus meiner Sicht ein guter Indikator, ab wann moderne Besiedelung begann. So wurde laut Gem. Prot., 6. Oktober 1977; Pkt.3 der „neue Aufschließungsweg für die sogenannte Schulhangsiedlung“ mit „Dr. Georg Graber-Straße“ bezeichnet, laut Gem. Prot., 8. September 1981, Pkt. 7 die „Aufschließungsstraße ab der Georg-Graber-Straße nach Norden […] Kottowitz-Straße“.
4: 1460 belehnte laut Regesten Friedrich III., H. 18, Nr. 175 Kaiser Friedrich einen gewissen Peter von Unterburg aus Althofen mit einer Hube in Hundsdorf. Grundsätzlich sind nun die Wörter „Burg und Berg […] in ihrer Grundbedeutung so nahe verwandt, dass sie füreinander stehen können“, wie Will 1943, S. 232 anhand von Beispielortsnamen zeigte, wodurch Unterburg in den Quellen auch als Unterberg aufscheinen könnte. Jaksch 1906, S. 1033 setzte so den 1167 in MHDC, III, Nr. 1103 erwähnten Ort Untrinbergen mit Unterburg gleich. Der Ort erscheint in einer Aufzählung bestehend aus Aich, Althofen, Untrinbergen und abschließend Dachberg. Unterstellt man der Aufzählung eine geographische Ausrichtung, so wird man wohl Kranzmayer 1958, S. 233 folgen, der den Ort mit Unterbergen bei Krasta gleichsetzte. Unterburg bei Althofen identifizierte Kranzmayer 1958, S. 233 wiederum mit „1269 sub monte [Unterberg]“, womit aus meiner Sicht nur die Erwähnung in MHDC IV, 2, Nr. 2921/41 gemeint sein kann. Diese Erwähnung setzte Jaksch 1906, S. 1033 aber aus meiner Sicht aber zu Recht mit Unterbergen bei Eberndorf gleich, da sich die in textlicher Nähe erwähnten Orte (Völkermarkt, Wildenstein, Kühnsdorf, Möchling, Rechberg, Rinkenberg) alle in Unterkärnten befinden.
5: Laut dem Franz. Kataster, Eigentümerverzeichnis Althofen v. 1829 (KLA) gab es in Unterburg auf Bauparzelle 1 vulgo „Miklitsch“, auf Bauparzelle 2 vulgo „Maurerschmiede“ und auf Bauparzelle 3 vulgo „Blitzhof“ (Bauparzelle 3); alle als „Wohnhaus samt Hof“ beschrieben. Das „Wohn-Wirtschaftsgebäude samt Hof“ auf Bauparzelle 4 gehörte Grafe Egger und war nach Amberger 1960 (Stadtarchiv Althofen) s. v. Unterburg 81 die sogenannte „Reiterhube“. Zum vulgo „Foirer“ gehörten auf den Bauparzellen 7 und 8 jeweils ein „Wohn- Wirtschaftsgebäude samt Hof“ sowie auf Bauparzellen 6 eine „Wohngebäude (Badstube)“. Aus dem Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 73 u. 74 erschließt sich, dass Foirer aus der eigentlichen „Foirerhube“ auf Bauparzelle 7 und der „Hansnighube“ auf Bauparzelle 8 bestand.
6: Nach Donandt 2011, S. 179 bürgere sich „in den 20er […] zunächst in der deutschsprachigen Kunstgeschichte der Terminus Historismus ein, um eine Kunstrichtung zu bezeichnen, die sich programmatisch in die Nachfolge […] nachempfundener Stilvorbilder stellt“.
7: Vorbild des Heimatstils war nach Buchinger 2006, S. 47 der im 18. und 19. Jahrhundert „in den reichen [Schweizer] Urkantonen“ aufkommende „Typus des hochgiebeligen Blockbaus mit Sparrendach“. Stilistisch zählt der Heimatstil nach Malderle 2020, S. 46 „zum Späthistorismus und besinnt sich auf die Inhalte der Romantik und auf die Vorbilder alpenländischer Bautechniken allgemein,“ wobei man „immer wieder hölzerne Stilelemente und Zierrat des Schweizerhaus-Stils“ findet und, so Leitner 2020, S. 31 „eine Verschmelzung ländlicher und städtischer Bauweisen“ anstrebte. Insgesamt bediente man sich, wie Achleitner 1986 zusammenfasste, „dekorativer bäuerlicher Motive […] zur Einkleidung von städtischen Gebäudetypen auf dem Lande (Villen, Grandhotels etc.)“.
8: Wagner-Rieger 1968, S. 6 u. 12 teilte für Wien den Historismus in drei Phasen ein: einen romantischen, „der etwa das mittlere Drittel des 19. Jahrhunderts umfasst“, einen strengen, der „bald nach der Jahrhundertmitte ein[setzte] und […] bis gegen 1880“ reichte, und einen späten, „der bis zum ersten Weltkrieg dauert“. Im strengen Historismus scheine nach Wagner-Rieger 1968, S 12 f. sich „im gesamten Baukörper das Prinzip der Orthogonalität abzuzeichnen“, während den späten Historismus „Wände mit ausschwingenden Erkern und Balkonen oder vertieften Nischen“ kennzeichnen und „die Kuppel […] zum Zierstück des bürgerlichen Zinshauses“ werde; das Bauen „mit den reinen Elementen eines Stils der Vergangenheit“ wandle sich aber schon im „Laufe des strengen Historismus“ zu einem „Stilsynkretismus“
9: Auf der mit Stadtwappen versehenen Informationstafel am Gebäude heißt es „Miggitschhube-Maurerergut / Kottowitz Villa“.
10: Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 73.
11: Die Lebensdaten belegen lib. bap. St. Stefan b. Dürnstein, V, 79 v und lib. mort. Althofen, VI, fol. 104 r. Letzteres nennt Kollinger einen „Kaufmann und Realitätenbesitzer zu Althofen“. Laut Amberger 1960 (Stadtarchiv Althofen) s. v. Unterburg 83 u. 82 erwarb Kollinger 1881 den Hof.
12: Freie Stimmen, 19. September 1893, S. 3.
13: lib. mort. Althofen, VI, fol. 73 r.
14: Freie Stimmen, 19. September 1893, S. 3. Das Zitat ist als Zeugenaussage bei einer Gerichtsverhandlung überliefert.
15: Nach lib. bap. Althofen, VIII, fol. 60 v. wurde Julianna bei Alois Kollinger, Hausnummer 24 geboren als Tochter der „Johanna Stocker, Wirtschafterin beim Kaufmann Alois Kollinger“.
16: Amberberg 1960 s. v. Feuerer Gut zu Unterburg Nr. 1.
17: lib. bap. Trofaiach, V, fol. 194 v.
18: lib. mat. Hüttenberg, IV, fol. 59v.
19: lib. mat. Hüttenberg, IV, fol. 59v. Nach lib. bap. Althofen, IX, fol. 95 v war Hirn 1903 „gewesener Werkskassier in Knappenberg, jetzt Privatier und Mitbesitzer der Julianavilla in Unterburg“.
20: Die Villacher Zeitung, 17. Dezember 1903, S. 2 nannte Hirn „Bauunternehmer“.
21: Laut Villacher Zeitung, 27. August 1908 beschloss der Ortsschulrat in Raibl „den Bau des neuen vierklassigen Volksschulgebäudes an den Baumeister Josef Hirn in Treibach bedingungsweise zu vergeben. Als die Schule am 21. November 1909 laut Villacher Zeitung, 22. November 1908, S. 7 eröffnet wurde, bedankte man sich bei Hirn für „die gute und solide Ausführung des Gebäudes“.
22: Die Villacher Zeitung, 12. November 1911, S. 6 vermeldete, dass der Bau der Schule „dem einheimischen Bauunternehmer Josef Hirn übertragen“ wurde, dem für seine Leistung gemäß Villacher Zeitung, 5. Dezember 1912, S. 6 „Dank und die Anerkennung“ ausgesprochen wurde.
23: Dass erst „ab 1910 [ein] Umbau durch Baumeister Hirn“ stattgefunden hätte, wie es die Informationstafel am Haus berichtet, scheint mir aufgrund der Ausaufschrift „1900“ nicht plausibel.
24: AK Althofen 1900 (Stadtarchiv Althofen).
25: Deuer 2024.
26: AK Althofen 1909 (Stadtarchiv Althofen). Der zweite Erker ist jedenfalls vor 1924 gebaut worden, da er auf dem Bild der AK Althofen 1924 (Stadtarchiv Althofen) schon zu sehen ist.
27: Malderle 2020, S. 46 fasste diese Architektur wie folgt zusammen: „Stilelemente unterschiedlicher Epochen [wurden] miteinander frei kombiniert. […] Je mehr Erker, Balkone und Türmchen, je üppiger die Formensprache einer Villa war, desto begüterter vermutete man den Erbauer. […] Gestaltungselemente wie weitauskragende kompliziert verschneidende Dächer, Dach-Vor- und Rücksprünge, Asymmetrie, Erker und Nischen, Risalite, Gesimse, Putzdekors, Türmchen, Fachwerke, etc. kommen zum Einsatz.“
28: Die Zeitung Freie Stimmen, 27. November 1913, S. 8 berichtete über das Ergebnis und brachte ihre Freude wie folgt zusammen: „Alle gewählte Herren sind stramme Fortschrittsmänner. Heil!“.
29: Die Zeitung Freie Stimmen, 8. Dezember 1918, S. 10 berichtete, dass Hirn „infolge der Einrückung des Bürgermeisters Dr. Rothenpieler während drei Kriegsjahren die Geschäfte der Gemeinde führte“. Bereits im Jänner 1915 war Rothenpieler „Leiter des Reservespitals im Ursulinen – Mädchenwaisenhaus“, wie die Zeitung Freie Stimmen, 5. Jänner 1915, S. 10 berichteten.
30: Laut Arbeiterwille, 7. Juni 1918, S. 6 hatte „am 15. Mai […] Herr Doktor Rothenpieler wieder das Amt des Bürgermeisters übernommen, dass in seiner Abwesenheit Herr Hirn versah“.
31: Freie Stimmen, 8. Dezember 1918, S. 10.
32: Freie Stimmen, 8. Dezember 1918, S. 10.
33: Freie Stimmen, 8. Dezember 1918, S. 10.
34: Fräss-Ehrfeld 1918, S. 10.
35: Arbeiterwille, 7. Juni 1918, S. 6. „Wir hatten monatelang keinen Fettstoff, zwei Monate keinen Zucker, oft kein Fleisch, keine Kartoffeln, fast kein Mehl und wenig Brot“, so die Zeitung zusammenfassend.
36: Ferstner 1919, S. 6. Ferstner war laut Freie Stimmen, 27. November 1913, S. 8 im Jahr 1913 in den Gemeindeausschuss gewählt worden.
38: Laut Grazer Tagblatt, 6. November 1927, S. 38 verkaufte Hirn „knapp vor dem Geldsturz […] seinen Besitz und zog nach Graz“.
38: lib. mort. Althofen, VIII. fol. 69v.
39: Amberger 1960 (Stadtarchiv Althofen) s. v. Unterburg 83. u. 82.
40: Nach Gschwandner-Elkins 2017 erwarb Kottowitz das Anwesen, „da einer seiner vier Söhne an Tuberkulose erkrankt war, und die behandelnden Ärzte als Therapie eine Luftveränderung dringend nahelegten“. Allerdings verstarb der Sohn kurz Zeit nach dem Kauf der Villa, so Gschwandner-Elkins 2017 weiter.
41: Nach Winterhalder 1902, S. 53 war „an Bord der ‚Zenta‘ der Gesammt-Detail-Officier, Linienschiffs-Lieutenant Guido Kottowitz Edler von Kortschak“.
42: Nach Schwarz 1907, S. 702 bildeten die Linienschiffe „den Kern der Schlachtflotte und ihre Hauptkampfkraft“.
43: Die Reichspost, 23. Mai 1917, S. 8 berichtete, dass der Kaiser Kottowitz zum Linienschiffskapitän ernannt hatte.
44: Nach Nach Gschwandner-Elkins 2017 wurde das Anwesen von der Familie bis in die 1970er bewirtschaftet, danach „wurden die zum Besitz gehörenden Gründe verpachtet und schließlich zum Teil verkauft“.
45: 1955 erbten Stefanie und Elsa Kottowitz laut Amberger 1960 (Stadtarchiv Althofen) s. v. Unterburg 81 das Anwesen, wobei Stefanie allerdings nach lib. mort. Althofen, Index II, bereits im Jahr 1969, Elsa erst im Jahr 1987 verstarb.
46: Gem. Prot., 8. September 1981, Pkt. 7. Nach Gschwandner-Elkins 2017 befinden sich das Flex-Werk und das Schulzentrum auf ehemaligen Kottowitz-Gründen.
47: Auf der mit Stadtwappen versehenen Informationstafel am Gebäude heißt es „Helenenhof“.
48: Pester Lloyd, 5. Juni 1908, S. 20.
49: Laut lib. mort. Althofen, V, pag. 275 starb 1866 in Unterburg „Maria Schaller, Private und Hausbesitzerin hier“ mit 77 Jahren. Im lib. matr. Althofen, II, fol. 83 ist sie mit verwitwete Eddl, geborene Niggl belegt, womit sie mit jener Maria Ettl gleichgesetzt werden kann, die laut Franz. Kataster, Eigentümerverzeichnis Althofen v. 1829 (KLA) Besitzerin der Bauparzelle 2, Mauererschmiede, Hausnummer 80 war.
50: Für das Jahr 1879 ist i lib. bap. Althofen, VI, fol. 92 v. der Name „Schallerhaus“ für Unterburg 80 belegt, im Jahr 1891 im lib. mort. Althofen, VI, fol 96 v der Name „Schalerhof“.
51: Foto Bhf. Althofen (ÖNB) 1875. Erst 1867 wurde laut der Zeitung Neue Freie Presse, 18. August 1867, S. 7 festgelegt, wo genau der Bahnhof in Althofen errichtet werden sollte. 1875 waren Reiners „Bilder aus Kärnten“, die diese Aufnahme enthalten, bereits bekannt, wie ein Bericht in der Klagenfurter Zeitung, 22. Jänner 1875, S. 3 zeigt.
52: AK Althofen 1896 (Stadtarchiv Althofen).
53: AK Althofen 1900 (Stadtarchiv Althofen) u. Foto Unterburg 1902 (Stadtarchiv Althofen).
54: Strauss 2024.
55: AK Althofen 1903 (Stadtarchiv Althofen).
56: Strauss 2024.
57: Pester Lloyd, 5. Juni 1908, S. 20.
58: Nach Buchinger 2006, S. 64 begann „in Österreich [...] der große Schweizerhausboom mit der Weltausstellung 1873“.
59: Nach Mair 2014, S 102 wurde das Fachwerk „im Zuge des steigenden Interesses an mittelalterlichen Städten wie dem alten Nürnberg“ im 19. Jahrhundert wiederentdeckt, wobei „sich Fachwerk im Zuge des späten Historismus auch auf Gegenden wie Südbayern, wo die Bauweise historisch nur in Teilen des Allgäus beheimatet war, oder Österreich ausbreitete“.
60: Genealog. Taschenbuch 1896, S. 1102.
61: Nach Amberger 1960, s. v. Unterburg 80 kaufte 1885 Anna Grobecker den Hof von Maria Schaller, 1886 Helene Starzenska und 1887 wieder Anna Grobecker.
62: Die nachmalige Besitzerin Ilka Plamay bezeichnete in Palmay 1911, S. 176 ihren Kauf als „kleines Landhaus“.
63: 1875 erwarb Anna Grobecker das Haus laut Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 32, dessen Umbau laut Carinthia 1884, S. 92 nach den Plänen des 1884 verstorbenen Architekten Gustav Gugitz erfolgte. 1892 war der Umbau jedenfalls abgeschlossen, da Löhn-Siegel 1892, S. 245 darüber berichtete.
64: Nach Löhn-Siegel 1892, S. 245 „taufte“ Grobecker ihr Haus nach dem Umbau „Annahof“.
65: Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 71.
66: Genealog. Taschenbuch 1896, S. 1102. Nach Smolka 1886, S. 4 konnte der Reichstagabgeordnete Starzenski seit Dezember 1885 „krankheitshalber“ nicht mehr an den Sitzungen teilnehmen.
67: Genealog. Taschenbuch 1896, S. 1102.
68: Kuryer Lwowski, 11. Oktober 1888, S. 4.
69: Klagenfurter Zeitung, 6. Juni 1893, S. 3.
70: Nach Benda 1979, S. 2 wurde die unter dem Pseudonym bekannte Schauspielerin und Sängerin Ilka Palmay als Ilona von Petráss 1859 geboren und verstarb 1945 in Budapest. Im April 1890 gelang ihr laut nach Österr. Musik- und Theaterzeitung, 1. Mai 1890, S. 4 als „Mam’zelle Nitouche“ der Durchbruch in Wien, und sie wurde „der auserkorene Liebling der Wiener“, wie die Wiener Theaterzeitung, 20. März 1891, S. 3 schrieb. Palmay wurde so berühmt, dass nach Benda 1979, S. 2 Carl Zeller ihr die Rolle des „Brief-Christel“ im „Vogelhändler“, sowie Johann Strauss die Titelrolle in „Fürstin Ninetta“ auf den Leib schrieben.
71: Lebensdaten nach Grübler 2021.
72: Laut Grazer Tagblatt, 10. September 1892, S. 9 vermählte sich das Paar am 19. August 1892.
73: Palmay 1911, S. 182.
74: Neue Freie Presse, 29. November 1908, S. 14. Die Ehe mag noch im selben Jahr geschieden worden sein, spätestens aber 1911, da Palmay 1911, S. 259 vom Scheidungsverfahren berichtete.
75: Palmay 1911, S. 226. Bereits 1896 wurde für Kinsky „wegen Verschwendung die Curatel verhängt“, wie die Wiener Zeitung, 16. Jänner 1896, S. 24 berichtete.
76: Pester Lloyd, 5. Juni 1908, S. 20.
77: Grundbuch KG Althofen (KLA), EZ 71.
78: AK Althofen 1896 (Stadtarchiv Althofen), AK Althofen 1900 (Stadtarchiv Althofen), Foto Unterburg 1902 (Stadtarchiv Althofen) u. AK Althofen 1903 (Stadtarchiv Althofen).
79: Strauß 2024.
80: Amberger 1968 (Stadtarchiv Althofen), S. 6 u. Gem. Prot., 2. September 1968, Pkt. 4.
81: Laut Eigenangabe der Internetseite entstand das Essay 1986.

 

Quellen und Literatur

 

Achleitner 1986 = Achleitner, F.: Region - ein Konstrukt? Regionalismus - eine Pleite?, Basel et al. 1997 = Achleitner, F.: Gibt es einen mitteleuropäischen Heimatstil?. In: Krusche, M.: DIE VAN-SITE: ein kulturelles terrain (www.van.at), URL: http://www.van.at/alt/house/3house/akte/set/ach01.htm, abgerufen Jänner 2024.
Amberger 1960 (Stadtarchiv Althofen) = Amberger, E.: Häuserchronik – Häuser in Althofen und deren Besitzer, um 1960 = Stadtarchiv Althofen: KaAmb2.
Amberger 1968 (Stadtarchiv Althofen) = Amberger, E.: Legende zu den Straßen-, Wege- und Plätzebezeichnungen im Ortsbereich der Marktgemeinde Althofen, Althofen 1968 = Stadtarchiv Althofen: Mappe M.
AK Althofen 1896 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Ansichtskarte Althofen, gelaufen 1896 = Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann, 070_PK_J1896.jpg.
AK Althofen 1900 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Ansichtskarte Althofen, gelaufen 1900 = Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann, 125 PK_J1900.jpg.
AK Althofen 1903 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Ansichtskarte Althofen, bezeichnet 1900 = Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann, 196_PK_J1903.jpg.
AK Althofen 1909 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Ansichtskarte Althofen, gelaufen 1909 = Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann, 171_PK_J1909.jpg.
AK Althofen 1924 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Ansichtskarte Althofen, gelaufen 1900 = Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann, 022 Althofen von der Friesacherstraße aus J1924.jpg.
Arbeiterwille = Arbeiterwille – Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten, Graz 1890 – 1924.
Benda 1979 = Benda, K.: Petráss, Ilona von. In: ÖBL, 8, Wien 1979, S. 2.
Buchinger 2006 = Buchinger, G.: Villenarchitektur am Semmering, Wien et al. 2006.
Carinthia 1884 = Gustav Gugitz Nekrolog. In: Carinthia. Zeitschrift für Vaterlandskunde, Belehrung und Unterhaltung, H. 6, Klagenfurt 1884, S. 85 – 96.
Dehio 2001 = Bacher, E. et al.: Dehio – Handbuch Kärnten, Wien 2001.
Deuer 2024 = Deuer, W.: Persönliches Gespräch, 1. Feber 2024.
Donandt 2011 = Donandt, Rainer: Historismus. In: Pfisterer, U. (Hg.): Metzler Lexikon Kunstwissenschaft, S. 179 – 183, Berlin 2011
Ferstner 1919 = Ferstner, F. Offener Brief. In: Freie Stimmen, 23. Mai 1919, S. 6.
Foto Bhf. Althofen (ÖNB) 1875 = Reiner, J.: Bahnhof Treibach-Althofen. In: Reiner, J.: Sr. Kais. Hoheit Kronprinz Rudolf - Bilder aus Kaernten, um 1875 = Österreichische Nationalbibliothek: Bildarchiv und Grafiksammlung - Pk 657, 55 = Österreichische Nationalbibliothek Digital, URL: https://onb.digital/result/10E9C54B, abgerufen Feber 2024.
Foto Unterburg 1902 (Stadtarchiv Althofen) = Stadtarchiv Althofen: Foto Althofen, 1902 = Stadtarchiv Althofen: Digitale Sammlung, Sammlung Pichler, sub. Ruhrmann, 061_PK_J1902.jpg.
Fräss-Ehrfeld 1918 = Fräss-Ehrfeld, M.: Richtigstellung. In: Freie Stimmen, 12. Dezember 1918, S. 9.
Franz. Kataster, Eigentümerverzeichnis Althofen v. 1829 (KLA) = Kärntner Landesarchiv: Franziszeischer Kataster, Bauparzellenprotokoll Althofen, Wolfsberg 1829.
Freie Stimmen = Freie Stimmen – Organ der Fortschrittspartei in Kärnten, Klagenfurt 1881 – 1938.
Gem. Prot. = Stadtgemeinde Althofen: Gemeinderatsprotokolle der Gemeinde Althofen, 1954 ff.
Genealog. Taschenbuch 1896 = Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Graflichen Häuser, Gotha 1896.
Grazer Tagblatt = Grazer Tagblatt, Graz 1891 – 1934.
Gschwandner-Elkins 2017 = Gschwandner-Elkins, E.: Stadelfenster Villa Kottowitz. In: Kleindenkmäler (www.kleindenkmaeler.at), URL: http://www.kleindenkmaeler.at/detail/stadelfenster_villa_kottowitz, abgerufen Jänner 2024.
Grübler 2021 = Grübler, A.: Gisela Gräfin Kinsky 1906. In: Grübler, A.: Werksverzeichnis John Quincy Adams (jqadams.art), URL: https://jqadams.art/werke/gisela-kinsky-1906, angerufen Februar 2024.
Grundbuch KG Althofen (KLA) = Kärntner Landesarchiv: Grundbuch Gerichtsbezirk Althofen, Katastralgemeinde Althofen, Bd. I ff.
Jaksch 1906 = Jaksch, A.: Kommentar zu MHDC, IV, 2.
KAGIS Luftbilder = KAGIS-Geoinformation Land Kärnten (kagis.ktn.gv), URL: https://gis.ktn.gv.at/webgisviewer/atlas-mobile/map/Basiskarten/Luftbilder.
Kranzmayer 1958 = Kranzmayer, E.: Ortsnamenbuch von Kärnten, Bd. 2, Klagenfurt 1958.
Kuryer Lwowski = Kuryer Lwowski (Lemberger Courier), L'viv / Lemberg, 1883 – 1926.
Leitner 2020 = Leitner, S.: „Die Landlust der Städter im Sommer“ – Die typologische Entwicklung der Villenarchitektur im Salzkammergut. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, H. 4/5, Wien 2020, S. 20 - 37.
lib. bap. Althofen = Diözesanarchiv Gurk: Taufbuch, Althofen 1674 ff.
lib. matr. Althofen = Diözesanarchiv Gurk: Heiratsbuch, Althofen 1625ff.
lib. bap. Trofaiach = Diözese Graz-Seckau: Taufbuch, Trofaiach 1606 ff.
lib. mat. Hüttenberg = Diözesanarchiv Heiratsbuch, Hüttenberg 1758 ff.
lib. mort. Althofen = Diözesanarchiv Gurk: Sterbbuch, Althofen 1643 ff.
lib. bap. St. Stefan b. Dürnstein = Diözesanarchiv Gurk: Taufbuch, Stankt Stefan bei Dürnstein 1661 ff.
Löhn-Siegel 1892 = Löhn-Siegel, A.: Durch das Kärntner Alpenland hinab zur Adria. In: Wissenschaftliche Beilage der Leipziger Zeitung, Leipzig 1892, S. 241 – 244.
Mair 2014 = Mair, K.: Diplomarbeit - Stilfrage, Hotelarchitektur in Südbayern 1870–1930, Graz 2014.
Malderle 2020 = Malderle, M.: Sommerfrischevillen im Ausserland. In: Österreichische Zeitschrift für Kunst und Denkmalpflege, H. 4/5, Wien 2020, S. 38 - 50.
Neue Freie Presse = Neue Freie Presse, Wien 1864 – 1939.
Österr. Amtskalender 1997/98 = Österreichischer Amtskalender 1997/98, Wien 1997.
Österr. Musik- und Theaterzeitung = Österreichische Musik- und Theaterzeitung, Wien 1888 – 1905.
Palmay 1911 = Palmay, I.: Meine Erinnerungen, Berlin 1911.
Pester Lloyd = Pester-Lloyd-Gesellschaft (Hg.): Pester-Lloyd, Budapest 1854 - 1945.
Regesten Friedrich III., H. 18 = Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hg.): Regesten Kaiser Friedrichs III. (1440-1493) nach Archiven und Bibliotheken geordnet, bearbeitet von Sonja Dünnebeil und Paul Herold, H. 18, Wien 2004.
Reichspost = Reichspost – Unabhängiges Tagblatt für das christliche Volk Oesterreich-Ungarns, Wien 1893 ff.
Smolka 1886 = Smolka, F.: Eröffnung Abgeordnetenhaus. In: Prager Zeitung, 1. Juni 1886, S. 4.
Schwarz 1907 = Schwarz, T.: Kriegsschiffstypen. In: Lueger, O. (Hg.): Lexikon der gesamten Technik und ihrer Hilfswissenschaften, Bd. 5, Leipzig 1907, S. 702 – 703.
Strauß 2024 = Strauß, P.: Persönliche Mitteilung an Günther Jannach, Althofen 2024.
MHDC IV, 2 = Jaksch, A. (Hg.): Monumenta Historica Ducatus Carinthiae, Bd. IV, T. 2, Klagenfurt 1906.
Villacher Zeitung = Villacher Zeitung – Kärntisches Blatt für deutsche Politik und soziale Reform, Villach 1903 – 1933.
Volkszählung 1900 = k. k. Statistische Zentralkommission (Hrsg.): Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder - Kärnten, Wien 1905.
Wagner-Rieger 1968 = Wagner-Rieger, R.: Der Historismus in der Wiener Architektur des 19. Jahrhunderts. In: Alte und moderne Kunst, Bd. 100, Wien 1968), S. 2 – 15.
Wiener Theaterzeitung = Wiener Theaterzeitung – Organ für Theater, Kunst und dramatische Literatur, Wien 1878 – 1899.
Wiener Zeitung = Wiener Zeitung, Wien 1780 ff
Will 1943 = Will, W.: Ortsnamen. In: Maurer, F. / Stroh, F. (Hg.): Stämme und Landschaften. Stände und Berufe – Geschichte der Namen, Bd. 3, Berlin 1943, S. 223 - 244.
Winterhalder 1902 = Winterhalder, T.: Kämpfe in China, Wien / Budapest 1902.

Buchveröffentlichung

 

Im Oktober 2023 veröffentlichten wir unsere ersten zwölf Blogs als 62 Seiten starkes Buch „Matucaium – Beiträge des Stadtarchivs Althofen zur Geschichte Althofens“ beim Verlag Ploder, erhältich um 20 Euro bei Buch-Papier-Basteln-Spielwaren Schöffmann in der Kreuzstraße 24, 9330 Althofen oder bei Günther Jannach unter gjannach@edu.aau.at.

Buchreihe Matucaium

Die um 1310 erbaute Burg  Althofen (Fronfeste)

Über uns

 

Seit 2008 macht es sich der gemeinnützige Verein Stadtarchiv Althofen zur Aufgabe, die noch erhaltenen Dokumente zur Geschichte der Stadtgemeinde Althofen zu sammeln, zu ordnen, zu digitalisieren und auf diese Weise zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Stadtarchiv Althofen steht zudem der Bevölkerung als Anlaufstelle für historische und familiengeschichtliche Fragen zur Verfügung.
Getragen und unterstützt wird der Verein von Mitgliedern, ehrenamtlichen Mitarbeitern und der Stadtgemeinde Althofen.

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Salzburger Platz 6

9330 Althofen

 

Obfrau Inge Lebl

albert.lebl@chello.at

Steinbogenbrücke von 1782 in Epritz

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